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21.3.2019: Boehnisch mit Testprogramm bei VLN1

Am 21. März fand der 1. Lauf der VLN Saison 2019 statt. Mit dabei WS Racing rund um Ulrich Schmitt, Petra Bäcker und Florian Boehnisch. Beide erstgenannten Fahrer werden beim 24h Rennen im Juni an den Start gehen, weshalb Boehnisch beim 1. Lauf das Team bei der Setuparbeit unterstützen durfte: „Meine Teamkollegen wollen hier nur Runden abspulen um wertvolle Erfahrungen vor dem 24h Rennen zu sammeln. Ich bin hier um das Auto dahingehend zu Verbessern, dass sie sich auch um 3 Uhr nachts im Regen keine Sorgen machen müssen auf der Strecke zu bleiben.“

Voran gingen schon zwei Testtage an denen Boehnisch ins Auto springen konnte und Setupvorschläge ausarbeiten konnte: „Wenn ich mich daran erinnere, wie das Auto zu Anfang fuhr und wie es jetzt ist – als wären es zwei verschiedene Autos! Dementsprechend bin ich schon mal zufrieden, aber beim Thema Setup kann man nie genug Zeit haben.“

So auch beim 1. Lauf der VLN: wegen starkem Nebel musste das Qualifying verschoben werden und infolge des Termindrucks auch noch gekürzt werden. Ebenso das Rennen wurde um gut eine Stunde gekürzt. „Das Wetter wollte nicht so richtig mitspielen, um Runden zu sammeln und Setupideen auszuarbeiten, daher bin ich froh, dass wir die Testtage sinnvoll genutzt haben“, kommentiert Boehnisch und führt weiter aus: „Damit wünsche ich dem Team erstmal viel Erfolg beim großen 24h Rennen [auf dem Nürburgring]. Ich selbst werde wahrscheinlich erst ab Mitte des Jahres wieder bei der VLN mitmischen.“


12.10.2018: Kurzer Stopp in der Eifel auf dem Weg nach Italien

Am kommenden Sonntag wird Florian Boehnisch seinen letzten Renneinsatz der Saison 2018 bestreiten. Dabei wird er in einem VW Golf 6 GTI Cup Rennwagen, welcher von CU Motorsport betreut wird, eingesetzt werden. Mit seinem Teamkollegen U.Schmidt wird das Duo das 500km Rennen über die gesamte Nürburgring-Nordschleife inklusive Grand Prix Anbindung in Angriff nehmen.

Aktuell sind für den Rennsonntag in der Eifel Regenschauer angesagt. „Die Einladung für den Einsatz freut mich sehr und ich bin mir sicher, dass wir das Rennen souverän über die Bühne bringen werden“, so Florian Boehnisch.

Kurz darauf wird Florian Boehnisch schon im Flieger nach Mugello sitzen, wo auch schon der letzte Test für die Saison 2018 stattfinden wird.
Gefahren in Mugello wird ein Ferrari 458 GT3.


8.10.2018: Test statt Rennen für Boehnisch

Nach der Einladung für Florian Boehnisch in die Ferrari Challenge des Ferrari Club Deutschlands war die Vorfreude auf das Rennen groß. Allerdings wurde Boehnischs Teamkollegen schon bei den Tests am Donnerstag ein kleiner Fehler zum Verhängnis, sodass der Ferrari 430 Challenge für das Rennen nicht mehr repariert werden konnte. Boehnisch kommentiert: „Das war großes Pech. Da kamen verschiedene Dinge zusammen und plötzlich war der schöne Wagen schon so beschädigt, dass eine größere Reparatur notwendig war. That’s Racing. Nächstes Jahr probieren wir es nochmal.“

Das Saisonaus war es für Boehnisch trotzdem noch nicht. Am 17.Oktober wird er in Mugello, Italien, in einem Ferrari 458 GT3 unterwegs sein. „Die Strecke ist neu für mich, aber eine große Ehre für Mich dabei sein zu dürfen.“


2.10.2018: Ferrari Challenge zum Saisonabschluss

Statt Saisonende gibt es für den gebürtigen Kempener Florian Boehnisch noch ein weiteres Highlight in der Rennsaison 2018: die Ferrari Challenge auf dem Hockenheimring.
Eigentlich sollte der 6. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft im BMW M235iR der Saisonabschluss für Florian Boehnisch werden. Nachdem er mit seinem Team bei diesem Rennen einen Pokal gewinnen konnte gab es noch ein Angebot in der Ferrari Challenge des Ferrari Club Deutschlands auf dem Hockenheimring zu fahren. Dort wird er zusammen mit Teamkollege Kay Hofmann einen Ferrari 430 Challenge fahren. Der italienische V8-Motor leistet 510 PS und muss diese Leistung auf ein geringes Gewicht von nur 1.225kg verteilen. „Das ist schon kein Auto für Anfänger mehr“, so Boehnisch. „Wir haben allerdings schon ein paar Runden gedreht und zum Tage des Rennens werden es noch einige mehr sein. Trotzdem ist es unglaublich: das ist ein echter Ferrari“, freut sich Boehnisch mit Blick auf das anstehende Sprintrennen am kommenden Wochenende auf dem Hockenheimring.


2.9.2018: Boehnisch gewinnt seinen ersten Pokal in der VLN

Am 1.September startete die VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring den 6. Lauf diesen Jahres – mit dabei: Florian Boehnisch im BMW M235iRacing. Für FK-Performance ging der Kempener, wie auch schon beim 5. Lauf, an den Start. Mit der Veränderung, dass er diesmal auf dem baugleichen Schwesterauto mit anderen Teamkollegen, welche ebenfalls Ambitionen auf ein gutes Ergebnis hatten, fuhr. Boehnisch: „Schon vor dem Rennen wurde mir gesagt, wo die Erwartungen an unser Auto hingehen. Dementsprechend wusste ich, ich bekomme die Chance vorne im Cup mitzumischen – aber ich muss auch liefern. Druck ist also da!“

In die gewonte Distanz von vier Stunden startete das Fahrertrio Boehnisch/Wehrmann/Wirtz nur vom 12. Platz der 18 Cup Fahrzeuge. Startfahrer Wirtz startete direkt eine Aufholjagd und übergab auf dem 7. Platz liegend an Boehnisch, welcher sogar noch einen Platz gewinnen konnte. „Es war echt was los auf der Strecke. Überall Unfälle, dann muss man sich auch noch mit mehreren Konkurrenten um den Platz auf der Strecke prügeln, Flaggensignale beachten und seine Zeiten fahren.“ Den letzten Stint des Rennens übernahm Wehrmann, welcher sogar noch einen Platz durch die gute Strategie des Teams erben konnte und das Trio somit letztendlich auf dem 5. Platz der hart umkämpften Cup5 Klasse ins Ziel kam. Da die jeweils besten 30% der Klasse einen Pokal bekommen, gab es diesen zum guten Resultat dazu. Boehnisch kommentiert glücklich: „Ein mega starkes Rennen vom gesamten Team. Die harten Kämpfe kann man unserem Auto ansehen, aber ich denke an solchen Kämpfen kommt man für ein gutes Ergebnis im BMW Cup nicht herum!“


23.8.2018: Veröffentlichung von „Einen Schritt voraus“

Lernen Sie die Anfänge von Florian Boehnisch kennen und wie Sie, als Nachwuchsrennfahrer oder ambitionierter Hobbyrennfahrer, Ihren eigenen Weg gehen, und in der Welt des Motorsports sicher fühlen können. In diesem Buch werden Sie lernen wie man ein Sponsoring auf die Beine stellt, wie man einen Rennwagen nicht nur auf einer Strecke kontrolliert, sondern grundlegendes Wissen vermittelt bekommen, einen Rennwagen überall am Limit bewegen zu können. Sie erhalten zudem noch wertvolle Tipps rund um die Psychologie und Fitness eines Rennfahrers! Das Ganze in einem entspannt lockeren Ton, sodass der erstmal theoretische Inhalt nicht langweilig dargestellt wird. Viele Thesen werden mit Beispielen aus der Praxis oder einer passenden Kurzgeschichte untermauert.

„Ich freue mich dieses Buch fertiggestellt zu haben. In diesem Buch habe ich alle Themen bearbeitet, die Ich bei meinem Einstieg in den Motorsport gebraucht hätte. Bei der Fertigstellung hatte ich keinen Zeitrahmen, daher hatte ich keinen Druck etwas auf’s Papier zu bringen und konnte ich mich voll und ganz dem verständlichen Vermitteln der Inhalte widmen.“ – Florian Boehnisch

Das Buch ist hier erhältlich: https://elopage.com/s/FBoehnisch/buch-einen-schritt-voraus


18.8.2018: Späte Berufung in den BMW M235iR Cup für Florian Boehnisch

Von einem Tag auf den anderen ging es für Florian Boehnisch vom Büro in den Rennwagen. Der gebührtige Kempener ging am Donnerstag-Abend noch davon aus, dass er das 5. VLN Rennen der Saison entspannt im Livestream verfolgen könnte. Nur wenige Stunden später klingelte das Telefon und schon befand er sich auf dem Weg in die Eifel, wo er das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen im BMW M235iRacing Cup von FK-Performance in Angriff nehmen würde.
Zu Anfang des Jahres konnte Boehnisch schon reichlich Runden im Cup-BMW sammeln, weshalb die späte Berufung kein Problem sei:  „Danke an FK Performance für den Anruf! Als Rennfahrer ist man immer vorbereitet auf einen Einsatz, daher brauchte ich nicht viel Zeit“, so Boehnisch.

Die Konkurrenz im BMW M235iRacing Cup von Prominenz geschmückt: auch der Bruder von Formel1-Weltmeister Sebastian Vettel, Fabian Vettel startet auf einem BMW M235iRacing Cup, sowie Georg Bellof, der 62-jährige Bruder der verstorbenen Motorsport-Legende Stefan Bellof.
Das Rennen verlief allerdings schon früh nicht mehr nach Plan: Boehnisch erwischte keine freie Runde für eine schnelle Zeit „Ich wurde fast überall auf der Strecke aufgehalten – man könnte es fast blockiert nennen!“ Auch seine Teamkollegen hatten kein Glück, weshalb am Ende des Zeittrainings nur der 17. Platz der hart umkämpften BMW Cup Klasse dastand. Den Start ins Saisonhighlight der VLN, dem einzigen 6-stündigen Rennen im Kalender, fuhr Boehnischs Teamkollege fehlerfrei und übergab an Boehnisch auf dem 15. Platz, welcher ebenfalls durch konstant gute Leistung auf den 10. Platz der Cup Klasse vorfahren konnte. Nocheinmal ging es zum Rennende hin für Boehnisch ins Cockpit und errang noch kurz vor Schluss den 9. Platz von 18 Startern.
Boehnisch kommentiert das Rennergebnis: „Mit dem Top10 Ergebnis können wir angesichts des schlechten Qualifyings zufrieden sein.“
Damit landete das Auto der Startnummer 678 vor dem mit Vettel und Bellof besetzen BMW M235iRacing Cup, welche frühzeitig ausgeschieden sind.
„Es sind wieder sehr viele Unfälle passiert, weil alle wie verrückt durch die Gegend brettern. Nach so vielen Rennen haben einige noch nicht verstanden, dass man beim Langstreckenrennen erstmal ankommen muss. Klar, oft ist Pech dabei – oft genug aber leider nicht nur“, so Boehnisch. „Wir sind froh, heil durchgekommen zu sein. Danke an FK Performance für den Support, meine Teamkollegen für den fehlerfreien Job und meine Sponsoren für die Untertsützung!“


10.4.2018: Langer Arbeitstag für Boehnisch bei VLN2 !

Mit strahlendem Sonnenschein begrüßt die Eifel das 180 Rennwagen umfassende Starterfeld der VLN beim 43. DMV 4-Stunden-Rennen  am 7.4.2018. Mit dabei der Kempener Rennfahrer Florian Boehnisch und seinem Team Ehret-Motorsport, zu welchem er erst sehr kurz vor dem Rennen berufen wurde. Zusammen mit Fahrerkollege Schmidt sollte es eine lange Fahrt für Boehnisch werden, da Schmidt lediglich 4 Runden des Rennens übernehmen wollte – und somit Boehnisch am Ende des Rennens 19 Runden auf der 24km langen Cup-Variante der Nürburgring-Nordschleife gefahren haben würde.

Doch schon im Qualifying lief es noch nicht ganz nach Plan: nachdem Boehnisch nur zwei gezeitete Runden fuhr und damit vorläufig den 7. Platz der 19 Cup-BMWs einnahm, wechselte die Fahrerpaarung das Cockpit. Die Zeiten der Konkurrenz verbesserten sich jedoch anschließend nochmal deutlich, weshalb am Ende des Zeittrainings nur der 16. Startplatz für das Duo raussprang. „An für sich war das kein Problem, wir hatten ja ein langes Rennen vor uns und mussten mindestens 14. werden um das Lizenzziel zu erreichen“, kommentiert Boehnisch.

In der Startaufstellung bemerkte man jedoch, dass der BMW M235iRacing des Teams auf den falschen Reifen stand. Wegen des an der Stellen sehr genauen Regelwerks blieb dem Team nichts anderes übrig als aus der Box das Rennen nachzustarten. „Das war natürlich blöd. Anstatt zwei Plätze in meiner Klasse aufzuholen war ich nicht nur am Ende meiner Klasse, sondern auch des gesamten Starterfeldes.“
Während des ersten 8-ründigen Stints, mit einer Dauer von 90 Minuten, machte Boehnisch jedoch schon einige Plätze gut und konnte der BMW Cup Klasse aufschließen und sogar schon einzelne Plätze gut machen. An Position 10 liegend übergab er an Teamkollegen Schmidt, welcher jedoch Pech mit vielen Code 60 und Doppelgelb- Phasen auf der Strecke zu kämpfen hatte. Nach nur knapp 40 Minuten Pause stand der letzte Fahrerwechsel bevor: „Ich hätte zwar schon noch etwas mehr Pause in Ordnung gefunden aber dafür trainiere ich ja.“ Um das Lizenzziel zu erreichen, fuhr Boehnisch mit einem wahren nach den 8 Runden am Start weitere 11 Runden. „Aber am Ende meines anschließenden Doppelstints war ich ziemlich platt. Es ist halt etwas anderes, wenn man einfach nur 11 Runden fahren soll oder in den 11 Runden so viel Zeit wie möglich gutmachen und vielleicht sogar noch jemanden überholen soll. Ich bin trotzdem echt froh, dass ich keinen Fehler gemacht habe und wir unser Ziel mit Platz 14 erreichen konnten. Hätten wir nicht kurz vor Schluss nochmal tanken müssen, und mehr Glück mit der Taktik gehabt, wären wir deutlich weiter vorne gewesen. Aber ich bin sehr motiviert für weitere Rennen“, fasst Boehnisch seinen Arbeitstag dennoch gut gelaunt zusammen.

Die VLN macht jetzt eine elfwöchige Pause vor dem dritten Lauf. Davor startet eine Reihe von VLN-Teams beim ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring (10. bis 13. Mai 2018). Ob und wann Boehnisch ins Lenkrad greifen wird ist bisher unklar.

Zeitungsartikel der Rheinischen Post: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/langer-arbeitstag-fuer-boehnisch-aid-1.7519562


4.4.2018: Boehnisch/Schmidt nehmen VLN2 in Angriff

Am Samstag, den 7.4. werden zum zweiten Mal dieses Jahr in der VLN, der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, die Lichter auf Grün springen und damit das 4-Stunden Rennen freigeben. Mit dabei sein werden, wird die Fahrerpaarung Boehnisch/Schmidt in einem 333PS starken BMW M235iRacing von Ehret-Motorsport. In der hart umkämpften BMW Cup Klasse wird die Zielankunft unter den Top75% der Klasse als Ziel angesehen. Bei angesagten hohen Frühlingstemperaturen wird Boehnisch einige Runden abspulen, da sein Teamkollege nur wenige Runden zur Erreichen der DMSB Nordschleifen Permit Stufe A benötigt: „Man braucht 16 Runden unter den Top75% seiner Klasse um auf der Nordschleife mit sehr schnellen Rennwagen auf der Nordschleife fahren zu dürfen“, kommentiert Boehnisch und ergänzt „wenn mein Fahrerkollege seinen Job erledigt hat, werde ich meinen etwas mehr 3 Stunden lang durchziehen dürfen.“ Mit ausgeglichenen Rundenzeiten erhofft sich das Duo einen Platz in den Top Ten der Klasse auf der anspruchsvollen Nürburgring Nordschleife.

Den Livestream zum Rennen finden Sie unter www.vln.de .


18.3.2018: Absage VLN1

Entgegen bereits getroffenen Ankündigungen, wird Florian Boehnisch nicht am ersten Lauf der VLN teilnehmen.
Diese Entscheidung wurde aufgrund des Hinscheiden eines Teammitgliedes getroffen.
Der Sport steht nicht immer im Vordergrund und so sprechen wir der betroffenen Familie unser aufrichtiges Mitgefühl aus.


17.10.2017: Doppelpodium beim Doppeleinsatz in der NES500

Am vergangenen Wochenende fand der letzte Lauf der nationalen Langstreckenserie NES500 auf dem Nürburgring statt. Dort startete der Kempener Florian Boehnisch beim belgischen Team JJ-Motorsport auf einem 333PS starken BMW M235i Racing, um einem Fahrerkollegen bei seinem ersten höherrangigem Rennen zu helfen. Zudem wurde er ins Cockpit des Audi TT mit rund 340PS berufen, denn auch dort wollte man schon mit Blick auf die Saison 2018 testen. „Ein Doppeleinsatz ist immer eine Doppelbelastung – aber ich habe gut trainiert und freue mich auf die Herausforderung“, so Boehnisch.

Bei besten Bedingungen startete das aus fast 40 Rennwagen bestehende Feld in das 500 Kilometer lange Rennen. Den Start der Truppe Theis Motorsport fuhr Florian Boehnisch von der 2. Position in der Klasse aus, und konnte sich mit bravour gegen schnellere Konkurrenten durchsetzen, ehe jedoch schon ein früher technischer Defekt der Elektronik einen Strich durch die Rechnung machte. „Wir wissen jetzt definitiv woran wir für 2018 arbeiten müssen“, so Teamchef Sascha Theis.

Für Boehnisch ging es darauf auch schon ins Cockpit des auf Position 7 liegenden Cup BMWs. Schnell kam er jedoch an seine Konkurrenten heran und zog an sogar zweien vorbei. Ein Ausfall eines weiteren Konkurrenten bedeutete sogar Platz 3 in der Klasse nach dem 80 minütigen Stint von Boehnisch: „Ich war überrascht zu sehen, wie weit wir nach vorne gekommen sind. Es hat echt mega Spaß gemacht!“ Das Ende des 4-stündigen Rennens fuhr GT4 Pilot Jamie Vandenbalck souverän auf dem 3. Platz ins Ziel und verbesserte sogar noch die schnellste Rundenzeit des Trios. Neuling Gerfelder nach überqueren der Ziellinie: „Das glaubt mir doch keiner, dass ich hier den 3. Platz gemacht habe.“

„Ein guter Saisonabschluss einer tollen Saison, die ich dank meiner Sponsoren und Kollegen fahren durfte“, kommentiert Boehnisch sein letztes Rennen in 2017. „Wir haben noch keine konkreten Pläne für 2018, aber ich bin mir sicher, dass es wieder eine tolle Saison werden wird! Besten Dank geht an meine Sponsoren aus Kempen: Optik Nentwig, Autohaus Tendyck, Fahrschule am Bärenbrunnen, aber auch den Unternehmen bdf consultants, WGL GmbH, zahnarzt-hagen.net und BKS GmbH!“

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4.9.2017: Lernen statt Siegen – Boehnisch mit guter Leistung in der VLN

Beim sechsten VLN-Lauf folgte auf Nebel am Morgen Regen und Sonnenschein im Rennen. Zum Ende des Qualifyings sollte der kempener Florian Boehnisch mit dem 333PS starken BMW M235i Racing durch zwei schnelle Runden eine gute Ausgangslage für das Rennen schaffen, doch soweit kam es nicht. Durch die schwierigen Mischbedingungen auf der Nordschleife gab es schon viele Unfälle und dadurch entstandene „Slow-Zones“, welche einen guten Startplatz unmöglich machten. Das Fahrertrio entschied Boehnisch bei seinem erst zweiten VLN-Rennen den Start des vierstündigen Rennens fahren zu lassen. Unter schwierigen Bedingungen startete das Rennen, was jedoch früh das gleiche Bild wie das Qualifying abzeichnete. Viele Unfälle in der Startphase sorgten früh für erneute Doppelgelb und Code60-Phasen. Boehnsich hielt sich aus diesen heraus und arbeitete sich stetig weiter vor, bis jedoch ein elektronischer Defekt am Getriebe einen frühzeitigen Boxenaufenthalt zur Folge hatte. „Die schwierigen Bedingungen waren echt eine Herausforderung für alle Fahrer. Es gab leider schon früh viele gelbe Flaggen, weshalb ich nicht allzu gut nach vorne kam. Es hat mir trotzdem sehr viel Spaß gemacht, bis uns die Elektronik einen Strich durch die Rechnung machte. Von dem Zeitpunkt an war ein gutes Ergebnis kaum erreichbar. Doch auch in meinen fünf Runden danach habe ich viel lernen können und merke, wie ich nicht zuletzt wegen der fordernden Bedingungen gute Fortschritte machen konnte“, so Boehnisch. Trotz besserwerdenden Bedingungen fuhr Boehnisch im ersten Stint des Rennens die schnellste Rennrunde des Trios, welches den 13. Platz aus 18 Konkurrenten der Klasse belegte.

Neben den Sponsoren und Freunden besuchte auch eine Gruppe motorsportinteressierter Schweden den jungen Rennfahrer und kommentierten das Event sehr positiv: „So viele Menschen, so viele Autos! Die Atmosphäre hier ist unglaublich und die Strecke viel extremer als ich sie aus dem Fernsehen kenne. Die Fahrer müssen sich extrem konzentrieren – großes Lob an den noch so jungen Florian!“

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29.8.2017: Boehnisch tritt erneut in der VLN an

Der Weg von Florian Boehnisch führt erneut in die Grüne Hölle und erneut sitzt er in einem 333PS starken BMW M235i Racing des Teams Adrenalin Motorsport. Als Boehnisch beim 6h Qualifikationsrennen Ende April auf dem BMW M235i Racing fahren durfte, konnte er sich schnell an das Auto gewöhnen. Doch diesmal ist es keine Generalprobe mehr sondern der harte Alltag der Veranstalter-Langstreckenmeisterschaft-Nürburgring, kurz: VLN. Beim 4 Stunden langen Rennen teilt sich Boehnisch das Cockpit des Cup BMWs mit zwei weiteren Fahrern. Auf der schwierigsten Strecke der Welt, wird beim in der hart umkämpften BMW Cup Klasse am 2.September wieder um wichtige Plätze gekämpft werden. Boehnisch kennt seine Situation und gibt sich entspannt: „Ich habe im Vergleich zu den anderen Fahrern noch sehr wenig Erfahrung in der VLN – es geht wie immer auf der Nordschleife darum, sich aus allem Ärger raus zu halten und auf der Strecke zu bleiben. Ich freue mich wirklich, doch möchte nicht übermotiviert in das Rennen gehen. Für mich gilt es noch immer Runden zu drehen und so viel wie möglich zu lernen.“

Aufgrund eines Unfalls des Fahrzeuges #668 am vergangenen Wochenende wechselt Boehnisch in den orangenen BMW mit der Startnummer #670.

Für Besucher wird Florian Boehnisch rund um Box 31 zu finden sein.

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15.5.2017: Starke Leistungen mit Podium belohnt!

Zusammen mit JJ-Motorsport ging Florian Boehnisch zusammen mit seinem Coaching-Kunden am Wochenende an den Start der DMV NES500 in Oschersleben. Im 230PS starken 3er BMW belegte Boehnisch schon im ersten Qualifying den 3. Platz der Klasse, was sich auch im zweiten Qualifying nicht änderte. Damit startete das Fahrerduo vom 3. Klassenplatz in das 500 Kilometer Rennen. Den unter strömenden Regen stattfindenden Start fuhr Boehnischs Teamkollege und beendete diesen souverän auf dem 4. Platz der Klasse. Keine einfache Aufgabe, denn: schon in der Anfangsphase des Rennens kam es zu zahlreichen Kollisionen, was bei einigen (indirekten) Kontrahenten schon zur vorzeitigen Rennaufgabe führte. Boehnisch übernahm nach 40 Minuten ein schadenfreies Auto und belegte durch den vorgezogenen Boxenstopp zeitweise sogar die Klassenführung. Die in der gleichen Klasse fahrenden Peugeot Cup Fahrzeuge waren jedoch auf dem engen Kurs der Magdeburger Strecke überlegen und holten sich später im Rennen die Klassenführung und zweiten Platz zurück. Nach drei Stunden im Rennen kam Boehnisch für seinen zweiten Stint ins Auto und fand sich auf der 4. Position in der Klasse auf der Strecke ein. Mit einer Runde Rückstand auf den drittplatzierten BMW startete Boehnisch eine gewaltige Aufholjagt.  Schon zu Beginn des letzten Stints rundete sich Boehnisch zurück, sodass er sich in der selben Runde des direkten Kontrahenten befand. Mit konstanten Qualifyingrundenzeiten schloss er sogar noch auf, schaffte in der vorletzten Runde des Rennens noch das erfolgreiche Überholmanöver und sicherte sich und dem Team noch den 3. Platz und damit das Podium in der DMV NES500. Boehnisch kommentiert: „Ich habe über den Funk gesagt bekommen, dass ich der schnellste in der Klasse bin und es theoretisch noch möglich ist. Er sagte ‚keep pushing, Florian‘ und das habe ich dann auch getan.“
Teamchef Jan von JJ-motorsport zeigt sich überglücklich: „Großartig gefahren! Beide haben sehr gute Leistungen gezeigt und verdient das Podium erreicht. Es war eine echte Ehre mit den beiden zu arbeiten.“

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23.4.2017: Im 333PS starken BMW durch die Grüne Hölle

Für den Kempener Florian Boehnisch ging es am Wochenende zum Nürburgring. Dort nahm er am Qualifikationsrennen für das 24h Rennen später im Mai teil. Das 6-stündige Rennen fuhr er mit dem vom Team Adrenalin Motorsport eingesetzten BMW M235i Racing. Den 333PS starken Rennboliden teilte er sich mit weiteren drei Fahrern, unter Anderem dem amerikanischen Profifahrer James Clay. Dieser fuhr vom 11. Platz der BMW-Cup Klasse den Start und brachte das Team bis auf den 6. Platz und übergab dann an Boehnisch. Dieser fuhr am Vortag zum ersten Mal den schwer zu fahrenden BMW Cuprennwagen, doch kam nach anfänglichen Schwierigkeiten dann doch ganz gut mit ihm zurecht. In seinen 8 Runden auf der knapp 25km langen 24h Variante der Nürburgring-Nordschleife brachte Boehnisch den Wagen auf dem 5. Platz der Klasse liegend unbeschadet in die Box. Ebenfalls souverän fuhren seine Teamkollegen weiter, profitierten von noch einem Ausfall und landeten sogar noch auf dem guten 4. Platz in der hart umkämpften BMW Cup Klasse. Boehnisch kommentiert: „Dank meinen Sponsoren durfte ich hier teilnehmen, ein gelungener Schritt! Meine Teamkollegen und ich sind mega happy mit dem Ergebnis. Mein erstes Rennen in dem echt gewöhnungsbedürftigen Cup BMW auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt und es lief alles. Jede Menge Autos überholt, Spaß gehabt, Erfahrung gesammelt und das Auto ohne Kratzer zurückgebracht. Das Ergebnis ist noch das Sahnehäubchen.“

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25.3.17: Erste Prüfung für Florian Boehnisch erfolgreich

In der MotorsportArena Oschersleben sollte Boehnisch für sein Team JAS-Rennsport seinem Teamkollegen dazu verhelfen, unter die ersten 50% im Endresultat zu kommen. Damit dieser den Start des Rennens so weit vorne wie möglich fahren konnte, fuhr Boehnisch das Qualifying. Mit Erfolg: eine schnelle Runde hatte für die Pole Position mit der Zeit von 1.59,7min gereicht. Boehnischs Teamkollege fuhr dann in seinem ersten Rennen den Start und sammelte wertvolle Renn-Erfahrungen in seinem einstündigen Stint. Auf Platz 5 übergab er dann auf Boehnisch. Auf der Strecke überholte dieser noch zwei Kontrahenten, fuhr auch die schnellste Runde des Rennens der Logan Cup Klasse mit 1.59,2min und profitierte leider auch noch von dem Ausfall des Schwesterautos, sodass am Ende ein hervorragender der 2. Platz für das Fahrer-Duo herraussprang. Das Ziel von einem Doppelpodium für JAS-Rennsport wäre also sehr realistisch gewesen! Nichts desto trotz stand das Duo direkt im 1. Rennen auf dem Podium,konnte einen Pokal mit nach Hause nehmen und setzte ein frühes Ausrufezeichen in der noch jungen Saison.

Am 9.4. findet der 2. Lauf des ADAC Logan Cups statt, wie gewohnt in Oschersleben und mit wahrscheinlich gleicher Fahrerbesetzung auf beiden Autos, wird erneut das Doppelpodium in Angriff genommen.

Link zum Video: https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=53P5z3Uhk-0


15.02.17: JAS-Rennsport nimmt Florian Boehnisch unter Vertrag!

Nachdem das Team JAS-Rennsport zusammen mit Florian Boehnisch 2016 den ADAC Logan Cup gewonnen hatten, nahmen sie den 21-jährigen Kempener kurzerhand unter Vertrag. Mit schnellsten Rundenzeiten von über zwei Sekunden pro Runde auf die Konkurrenz und mit großem Anteil am Gewinn des Logan Cups war beim Team nicht mehr viel Überlegung nötig. Boehnisch dazu: „Lars [Winkler] fragte mich, ob ich nicht 2017 auch bei ihnen fahren wollte. Jetzt habe ich meinen ersten Profivertrag bekommen und bin extrem motiviert!“

Das Team wird zusammen mit Florian Boehnisch am 17. März in der Motorsportarena Oschersleben mit den Tests beginnen. Dort wird er den Einsteigern und Fahrern des Teams wichtige Tipps für die Saison 2017 vermitteln. Denn auch im Jahr 2017 plant das Team die Meisterschaft mit ein – weshalb Boehnisch auch dieses Jahr mit JAS-Rennsport im ADAC Logan Cup vereinzelnt auftreten wird. Mit der kompletten Saison rechnet man aber nicht, da Boehnisch auch in der VLN auf dem Nürburgring antreten wird und daher im Logan Cup eine unterstützende Rolle einnehmen wird.

Zeitungsartikel: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/profivertrag-fuer-florian-boehnisch-aid-1.6710833


28.1.2017: Erster Teil des Saisonfilmes 2016 über Florian Boehnisch veröffentlicht


23.11.2016: Vom Ersatzmann zum Cup-Champion

Der 21-jährige Rennfahrer aus Kempen gewann in der Motorsport-Arena Oschersleben mit seinem Team den ADAC-Dacia-Logan-Cup.

Sein letztes Rennen des Jahres wurde für Florian Boehnisch zu einer Triumphfahrt. Der 21-jährige Nachwuchsrennfahrer aus Kempen holte sich am Wochenende in der Motorsport-Arena Oschersleben mit dem JAS-Rennsport-Team beim ADAC-Dacia-Logan-Cup 2016 den Gesamtsieg. Als einer von drei Fahrern saß Boehnisch beim letzten Lauf dieser Cup-Serie die letzten 50 Minuten des Zweistunden-Rennens am Lenkrad und fuhr als Sieger ins Ziel.

Sogar ein zweiter Platz hätte dem Team zum Gesamtsieg erreicht. Boehnisch glänzte trotz großem Vorsprung noch mit der schnellsten Rennrunde. „Ich hatte einen souveränen Vorsprung und musste diesen nur noch halten. Wäre es hart auf hart gekommen, hätte ich den Fight gerne angenommen. Aber ich denke, ich habe mich bei den letzten Rennen bewiesen und bin froh, dass wir es geschafft haben. Es war unglaublich emotional, das Auto durch die letzte Runde zu führen. Ich habe sehr viel harte Arbeit hinter mir. Jetzt habe ich das ganze Team stolz machen und meinen ersten Meistertitel einfahren können. Wir sind ein verdienter Champion“, sagte Boehnisch und ließ mit seinen Teamkollegen beim abschließenden Galaabend die Sektkorken knallen. Für den Kempener ging damit vor den Toren Magdeburgs eine erfolgreiche Saison zu Ende. Im Juni feierte der A-Lizenz-Inhaber auf dem Nürburgring beim VLN-Langstreckenpokal, der 2.Liga des Tourenwagensports, bei widrigen Bedingungen ein gelungenes Debüt. Im Internet bewarb er sich dann für das 24-Stunden-Rennen im belgischen Zolder und bekam vom belgischen „JJ-Motorsport-Team“ einen Startplatz. Dort bewies er in einem 230 PS starken BWM 325i E 90 sein großes Talent und fuhr in der Nacht für sein Team zwischenzeitlich Platz drei heraus. Am Ende wurde das Podium wegen eines Defekts knapp verpasst.

Im Oktober kehrte Boehnisch ins Cup-Geschehen zurück. Denn dem JAS-Rennsport-Team war nicht entgangen, dass Boehnisch 2015 beim Logan-Cup maßgeblichen Anteil am Vizetitel seines damaligen Teams hatte und verpflichtete ihn für die letzten Läufe als Ersatzfahrer. Dabei schlüpfte der Kempener in die Jokerrolle. Immer, wenn es beim Qualifying und im Rennen um schnelle Runden ging, saß er am Steuer. Da Boehnisch in diesem Jahr in der Szene erfolgreich auf sein großes Talent aufmerksam machen konnte, liegen ihm schon Angebote für neue Saison vor.

Und das sogar für die Tourenwagen-Europameisterschaft. Jetzt will er sich aber erstmal auf sein Studium der Fahrzeugtechnik in Dortmund konzentrieren.

Quelle: Rheinische Post, 23.11.2016
Link zum Bericht:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/sport/florian-boehnisch-vom-ersatzmann-zum-cup-champion-aid-1.6414922


20.11.2016: Florian Boehnisch ist ADAC Logan Cup Champion 2016!

Im alles entscheidenden letzten Rennen der Saison 2016 entschied das Team um Florian Boehnisch, JAS-Rennsport, den Meistertitel im ADAC Logan Cup für sich.
Am Mittwoch vor dem Rennen kam abends der Anruf zwecks kleiner taktische Besprechung: „Mein Teamchef Lars [Winkler] hat sich im Vorfeld extrem viele Gedanken gemacht. Festgelegt wurde, dass ich den letzten Stint im letzten Rennen fahren sollte“, so Boehnisch. Teamchef Winkler ergänzt: „Wenn (wieder) alle Stricke reißen wollten wir noch einen Joker haben. Denn Florian hat in den letzten beiden Rennen eine grandiose Aufholjagd hingelegt!“ Dieser Joker war allerdings nicht nötig. Trotz dem auf dem Team stehenden Druck, sorgte Boehnisch im ersten freien Training am Renntag für die schnellste Runde der Logan-Cup Fahrzeuge, welcher allerseits mit einem bekannt-gewohnten abnicken zur Kenntnis genommen wurde. Auch im Qualifying legte JAS-Rennsport, diesmal mit Jens Brandes am Steuer, die schnellste Rundenzeit hin. Währenddessen kamen das HARD-speed Team, die Meisterschaftskontrahenten, nicht über einen dritten Platz hinaus und sorgte mit einem Einschlag in die Reifenstapel schon vor dem Rennen für eine Schrecksekunde. Teamchef Winkler hat seine Theorie: „Schon vor dem Rennen stand fest, wer mit dem Druck besser umgehen kann – wird gewinnen!“ Von der Pole Position ging es für das JAS-Rennsport Team ins Rennen, in dem Startfahrer Jens Brandes einen deutlichen Vorsprung bei schwierigen Bedingungen auf die schwächelnden Meisterschaftskontrahenten rausfahren konnte. Boehnisch glänzte trotz großem Vorsprung noch mit der schnellsten Rennrunde, gab sich aber emotional: „Ich hatte einen souveränen Vorsprung und musste diesen nur noch halten. Wäre es hart auf hart gekommen hätte ich den Fight gerne angenommen. Aber ich denke ich habe mich bei den letzten Rennen bewiesen und bin froh, dass wir es geschafft haben. Es war ein unglaublich emotional das Auto durch die letzte Runde zu führen. Ich habe sehr viel harte Arbeit hinter mir und jetzt habe ich das ganze Team stolz machen und meinen ersten Meistertitel einfahren können! Aber wir alle haben so viel Arbeit reingesteckt, der ganze Druck, die ganze Energie damit wir jetzt sagen können: Wir sind verdiente Champions! Alle Mechaniker, alle Helfer, alle Fahrer, auch Michael Ihlemann, der sich extrem dem Teamerfolg untergeordnet hat, haben einen sehr souveränen Job gemacht. Ich selbst habe von meiner Heimatstadt Kempen sehr viel Support erhalten und bin umso mehr froh, den Titel nach Hause zu bringen!“

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17.11.2016: Vorbericht zum Finale im ADAC Logan Cup

Als vor 4 Wochen der Cup-Logan mit der Startnummer 251 im Kies steckte schien die Meisterschaft schon verloren zu sein. Doch mit zwei Siegen aus zwei grandiosen Rennen ist das Team rund um den kempener Rennfahrer Florian Boehnisch wieder mittendrin im Titelkampf. Das Team muss mindestens einen zweiten Platz im letzten Rennen dieses Wochenende (19.11.) erreichen, während die Konkurrenz gewinnen muss. Boehnisch gibt sich gelassen: „Das kriegen wir schon hin. Nach den letzten Rennen sind wir wieder da wo wir hingehören und haben gezeigt, was wir können. Jetzt heißt es nur noch Nerven bewahren.“ Als einer von drei Fahrern muss Boehnisch sich dem Titelkampf im zweistündigen Rennen auf der Grand Prix Strecke in Oschersleben stellen. Auch Teamchef Lars Winkler ist motiviert: “ Das Auto ist top vorbereitet. Jetzt liegt es nur noch an den Fahrern. Ich hoffe auf ein faires Rennen aller Beteiligten.“

Im Kampf um den Titelgewinn im ADAC Dacia Logan Cup wird Florian Boehnisch von Optik Nentwig, Autohaus Tendyck GmbH und der Fahrschule am Bärenbrunnen unterstützt.


30.10.2016: Boehnisch nach erneutem Sieg auf Meisterschaftskurs

Nach dem ausgezeichneten vorigen Rennwochenende, bei dem Boehnisch beeindruckende Leistungen zeigte, verplichtete ihn sein Teamchef Lars Winkler für die letzten beiden Rennen des ADAC Logan Cup. Zusammen mit Jens Brandes und Michael Ihlemann saß Boehnisch auch am Wochenende im Cockpit des Dacia Logan Cup-Rennwagens. Mit Blick auf die Meisterschaft, formulierte Teamchef Winkler klar als Ziel: „Um unsere Chancen die Meisterschaftschancen aufrecht zu erhalten müssen wir gewinnen.“

Die Aufgabenstellung wurde schon im Zeittraining intensiv verfolgt und die Pole Position festgemacht. Direkt am Start entbrannte gleich der Kampf mit dem ebenfalls um die Meisterschaft fahrenden HARD-speed Teams. Trotz harter Zweikämpfe wurde fair miteinander umgegangen, sodass Startfahrer Brandes sich doch etwas absetzen konnte. Wenig später folgte jedoch eine Rennunterbrechung, welche durch Schmiermittel auf der Strecke bedingt war. Der Vorsprung auf Meisterschaftsgegner war also dahin. Die Rennzeit lief jedoch weiter, sodass schleunigst der erste Fahrerwechsel absolviert werden sollte. Auch der zweite, bei dem Boehnisch ins Auto stieg, folgte rasch, denn inzwischen hatte sich die Konkurrenz auf den ersten Platz vorgefahren. Wie schon im letzten Rennen begann eine Aufholjagt. Boehnisch glänzte wieder mit guten Rundenzeiten und der Abstand zum Führenden wurde immer kleiner. „Ich habe gesehen, dass ich konstant ein Stück näher komme. Als ich direkt hinter ihm war und 20 Minuten auf der Uhr waren wusste ich, dass ich jetzt ganz entspannt auf einen Fehler warten kann. Der kam relativ früh, sodass ich es nur noch nach Hause fahren musste.“ Beide Fahrer lieferten sich ein faires Duell ganz zur Erleichterung der Zuschauer und Teamchef Winkler: „Ich konnte schon gar nicht mehr hinsehen. Aber jetzt müssen wir um letzten Rennen noch mal alles zeigen, um die Meisterschaft zu gewinnen!“

Dem Team reicht ein zweiter Platz im letzten Rennen am 19. November und kann somit aus eigener Kraft den Titelgewinn im ADAC Dacia Logan Cup ermöglichen.


16.10.2016: Rekordrunde und Rennsieg für Florian Boehnisch im Logan Cup

Schon im ersten freien Training des Rennwochenendes 18.-19. Oktober zeigte der Zeitenmonitor eine klare Sprache und daran sollte sich auch das ganze Wochenende nichts dran ändern. Der schnellste war wiedereinmal Florian Boehnisch. Im ersten Qualifying fuhr Boehnisch auf die Pole Position der zehn Starter und gewann anschließend das Rennen. Das jedoch hart umkämpft: nach 40 min kam er als Führender in die Box, als er jedoch wieder nach einem Boxenstop übernahm lag er auf Position zwei. Runde für Runde näherte er sich dem Führenden HARD-speed Team. Als es daran ging eines der HARD-speed Autos im Rennen zu überrunden, blockierte dieses nicht nur die Durchfahrt auf regelwidrige Art, sondern schoss Boehnisch auch noch von der Strecke ab. Trotz der Schäden am Fahrzeug konnte Boehnisch das Rennen fortsetzen und gewinnen!

Auch für das nächste Rennen am Sonntag fuhr Boehnisch erneut die Pole Position heraus. Aufgrund eines Defektes am Auto musste früh eine Boxendurchfahrt abgeleistet werden: „Von dem Zeitpunkt an war das Rennergebnis erledigt. Ich hatte jedoch danach eine freie Strecke und war noch etwas geladen“, so Boehnisch. Das Resultat daraus war eine Rundenzeit von 1:58,092min, welche seit 2013 im Logan Cup nicht mehr gefahren wurde. In beiden Rennen fuhr Boehnisch nicht nur die Pole Position für die beiden Rennen heraus, sondern konnte im Rennen jeweils noch die schnellste Rennrunde markieren. Mit der schnellsten Rennrunde im zweiten Rennen war er über 2 Sekunden schneller als der Rest des Feldes – pro Runde.

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4.10.2016: Florian Boehnisch mit Start im ADAC Logan Cup

Für das JAS-Rennsport Team wird der kempener Florian Boehnisch am 15. und 16. Oktober in Oschersleben erneut ins Lenkrad des Dacia Logan Cup Rennwagens greifen und wie schon im letzten Jahr mittenn im Titelkampf sein. Boehnisch soll im neuen Team beide Stammfahrer ersetzen, die es bis zur Tabellenführung der Meisterschaft gebracht haben, aber an den kommenden zwei Läufen urlaubsbedingt nicht teilnehmen. Auf der Suche nach schnellen Fahrern stoß Teamchef Lars Winkler auf Boehnisch.
Nachdem dieser letzte Saison 2 von 3 Rennen im Logan Cup gewinnen konnte, hatte es sich rumgesprochen, dass der junge Mann schnell unterwegs ist.
Teamchef Winkler zeigt sich positiv gestimmt: „Wir haben für die beiden Läufe Florian Boehnisch für unser Team gewinnen können. Er hat schon Erfahrung im ADAC Logan Cup sammeln können und dort auch mit schnellen und schnellsten Rundenzeiten auf sich aufmerksam gemacht. Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende und werden versuchen, unsere Meisterschaftsführung auszubauen.“ Um nächste Saison mit einer internationale Fahrerlizenz Stufe C an den Start gehen zu können muss Boehnisch beide Rennen mindestens unter den ersten 50% beenden, doch Boehnisch strebt mehr an: „Da ich in beiden Rennen zwei Drittel des zwei-stündigen Rennens fahren soll, müsste ich in beiden Rennen auf dem Podium stehen können. Dafür hat mich das Team schließlich geholt. Der Erwartungshaltung muss ich gerecht werden können.“


22.8.2016: Florian Boehnisch verpasst das Podium beim 24h Rennen in Zolder nur knapp!

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Jim Briody (USA), Cor Euser (NL), Florian Boehnisch (D), Johan Lambregs (B), Kenny Herremanns (B)

Für den 20-jährigen Kempener Florian Boehnisch ging es zur belgischen Rennstrecke in Zolder. Auf dem knapp 4km langen Kurs von Zolder wird seit 1983 jährlich ein 24-Stunden Rennen ausgetragen. Boehnisch trat, nach seiner Bewerbung, dem Team JJmotorsport bei und fuhr am 20.&21. August 2016 sein erstes 24h Rennen in einem Rennwagen. Boehnisch dazu: „Da ich bereits in der VLN unterwegs war hat mir das Team den Platz anvertraut. Keine Selbstverständlichkeit! Denn ich sollte auf einem siegfähigen Auto um das Podium fahren!“ Zum fünfköpfigen Fahrer-Aufgebot des JJ-Motorsport -Teams, das in Zolder zu Hause ist, gehört auch der Niederländer Cor Euser, der schon bei der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und den berühmten 24-Stunden von Le Mans schnell unterwegs war. Boehnisch und seine Kollegen Jim Briody (USA), Johan Lambregs (B) und Kenny Herremanns (B) , die sich in den 24 Stunden abwechseln, gingen mit einem BMW 325i E90 Clubsport mit 230 PS auf dem anspruchsvollen Grand-Prix-Kurs an den Start.

Mittwoch Abend machte sich Florian Boehnisch auf den Weg in Richtung Nürburgring, da er am nächsten Tag dort als Instruktor beim Pistenclub e.V. tätig war. Noch am gleichen Tag gegen Mittags machte setzte er seine Reise zum 200km entfernten Kurs in Zolder fort, wo er kurz nach seiner Ankunft in den 230PS starken Rennwagen von BMW sprang und wertvolle Erfahrung sammelte. „Der Donnerstag hat mir schon etwas gebracht. Ich bin nachmittags zum ersten Mal überhaupt auf dieser Strecke und in der Nacht mein erstes Nachttraining gefahren. Im Grunde verändert sich die Strecke ja nicht – aber das ist ein komplett anderes Erlebnis! Es ist unglaublich, wie man die glühenden Bremsen von anderen Autos oder die Flammen aus dem Auspuff sehen kann. Nebenbei habe ich meine Rundenzeiten nochmals gesteigert“, kommentiert Boehnisch. Sein Renningenieur Kristof De Neef hatte ihm vorher als Ziel eine Rundenzeiten von 2.00min/Runde verpasst. Schon im ersten Training fuhr Boehnisch 1.58min/Runde und im Nachttraining sogar 1.57,5min – womit er mehr als nur auf Augenhöhe mit seinen Teamkameraden und der Konkurrenz lag! Zufrieden zeigte sich sein Renningenieur: „Ich sagte zu ihm ‚Easy. Lass dir Zeit!‘ und nach 4 Runden fuhr er 1.58-er Zeiten.“

Damit landete das Team im Qualifying am Donnerstag auf den 7. Startplatz in der BMW Trophy. Gestoppt wurde das Team allerdings durch einen Defekt am Getriebe. In letzter Sekunde, erst Samstag nach dem Warm Up (!), kamen alle nötigen Teile an und sofort begannen die Arbeiten. Das Getriebe konnte rechtzeitig getauscht werden, allerdings verpasste das Auto die Fahrt in die Start-formation und musste so aus der Box starten. Das Team machte sich allerdings keine Sorgen „innerhalb von 24 Stunden kann so viel passieren – da macht es keinen Unterschied ob man aus der Box oder von Position 7,3 oder 1 aus ins Rennen geht“, so Kristof De Neef, Boehnischs Renningenieur.

Mit strahlendem Sonnenschein startete das 24h Rennen von Zolder und der amerikaner Jim Briody fuhr den Start in der #7. Schon schnell konnte dieser Anschluss finden und so begann die Aufholjagt! Auch der ehem. DTM Fahrer Cor Euser überholte einen Konkurrenten nach dem anderen. Gestoppt wurde das bisher fehlerfrei laufende Rennen durch einen unverschuldeten Unfall, bei dem ein gegnerisches Auto die #7 von hinten touchierte und diese sich von der Strecke drehte. Die anschließende Reperatur dauerte nur knapp 10 min – allerdings war der 2. Platz damit verloren. Um 3 Uhr in der Nacht (!) stieg Florian Boehnisch zum ersten Mal in den Rennwagen und übernahm von Position 4 aus! Trotz der abgefahrenen Reifen und bevorstehendem Bremsenwechsel konnte innerhalb der 90 min sich Boehnisch nicht nur von den Verfolgern absetzten, sondern sogar auf den 3. Platz vorfahren. Nach einem erneuten Fahrerwechsel lag das Team auf Position 3 in der BMW Trophy und schien sich festsetzen zu können. Erneut machte dem Team ein unverschuldeter Defekt einen Strich durch die Rechnung: die Elektronik streikte, weshalb Teamkollege Lambregs auf der Strecke ausrollte und den Motor nicht zum laufen bekam. Erneut wurden 10 Minuten verloren und das Team fiel dadurch bis auf den 5. Platz zurück.

Auch Boehnisch konnte die Lücke zum Vordermann im strömenden Regen nur verkürzen. Boehnisch: „Ich musste noch nie so sehr in einem Auto arbeiten um auf der Strecke zu bleiben und top Zeiten zu fahren! Ich bin wie in einem Go-Kart gefahren. Mit dem ganzen 1,3t schweren Rennwagen bin ich eine Kurve nach der anderen über alle 4 Räder gerutscht – aber es hat ja geklappt!“
Lob gab es auch von DTM und LeMans Fahrer Cor Euser, dieser zeigt sich zufrieden: „Er hat echt einen super Job gemacht. Im Regen ist er absolut fehlerfrei gefahren – konstante, schnelle Rundenzeiten – und war teilweise sogar der Schnellste! Auf abtrocknender Strecke ist er sogar gleiche Rundenzeiten wie die trockenbereifte Konkurrenz gefahren.“

Kurz vor Schluss konnte der amerikaner Jim Briody wieder den 4. Platz in der hart umkäpften BMW Trophy übernehmen, und fuhr damit nach 24h über die Ziellinie. Nach dem nur knapp verpassten Podium zeigt sich Boehnisch gerührt: „Es war eine riesen Ehre für mich Teil von diesem Fahreraufgebot und diesem Team zu sein. Das wird für mich immer ein besonderes Wochenende bleiben.“

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Florian Boehnisch mit seinem 230PS starken BMW 325i E90 Clubsport

Florian Boehnisch bedankt sich bei allen Sponsoren, Optik Nentwig, Autohaus Tendyck GmbH und der Fahrschule am Bärenbrunnen, sowie allen Unterstütztern an und neben der Strecke, als auch bei dem Team JJ-Motorsport für dieses tolle Wochenende.

Onboard Video von der Nacht der 24h von Zolder: https://www.youtube.com/watch?v=cWz_VbaHegw


26.7.2016: Fortbildung als Instruktor

Ab Mitte der Saison wurde beim Pistenclub e.V. eingeführt, dass jeder Instruktor eine Abnahme von einem DMSB Instruktor bestehen muss, ehe er dort coachen und Einführungsrunden fahren darf. So wurde auch Florian Boehnisch im Rahmen der Pistenclub e.V. Trackdays von DMSB Instruktoren auf verschiedenen Strecken geprüft. Alle Prüfungen konnte Florian bestehen und ist nun berechtigt im Rahmen der Pistenclub e.V. Trackdays auf folgenden Strecken zu coachen:  Hockenheim GP, Spa-Francorchamps GP, Bilster Berg Drive Resort, Nürburgring GP, Zandvoort GP.

Weitere werden frühestmöglich hinzukommen.

Hier eine Onboard Runde in Zandvoort: https://www.youtube.com/watch?v=XtxYba7UXFM


27.6.2016: Florian Boehnisch beendet sein erstes VLN Rennwochenende

Auf dem rund 24,4km langen Kurs der VLN-Variante des Nürburgrings mussten alle Teams dem in der Eifel herrschenden Wetter trotzen.
Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy war von äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen, teils dichtem Nebel geprägt. Darunter auch der 20-jährige Kempener Florian Boehnisch, welcher schon bei seinem ersten VLN Wochenende auf schwierigste Bedingungen traf.  Starker Nebel am frühen Samstagmorgen führte zu einer deutlichen Verzögerung im Zeitplan des vierten VLN-Laufes.  Zusammen mit Pricon Racing ging es mit 70-minütiger Verspätung für Florian ins Quaifying. Auf seiner schnellen Runde kam er jedoch in einer schnellen Kurve ins rutschen: „Motiviert wie immer war ich auf einer schnellen Runde bis ich im Kesselchen bei 160km/h vom Heck überholt wurde. Es war einfach zu viel Wasser auf der Strecke. Mein Teamkollege Christian Andreas Franz hatte uns zu diesem Zeitpunkt zum Glück schon für das Rennen qualifiziert.“ Nach einer Reperatur in der Box konnte das Team doch noch an den Start gehen,  jedoch unter der Beeinträchtigung, dass auf der Hinterachse kein Setup mehr eingestellt werden konnte. Dazu Florian: „Das Team hat einen super Job geleistet, den Wagen noch fit zu bekommen. Allerdings fahren wir jetzt ohne Setup auf der Hinterachse – was das Auto extrem instabil macht. Mein Fahrerkollege Christian ist den Start gefahren und hat dabei einen tadellosen Job gemacht.“ Vor dem Rennen holte die Rennleitung noch die Expertise von Fahrern unterschiedlicher Klassen ein. Selbst erfahrerne Rennfahrer hatten unter der Bedingungen Schwierigkeiten, weshalb im Laufe des Rennens viele Autos ausschieden.
Aber wie sein Teamkollege konnte auch Florian in seinem zwei stündigen Stint unter Nebel und Regen den Wagen auf der Strecke halten und kam mit einer Rennzeit von knapp über 4 Stunden als 9. in der Klasse V4 (von 11 Startern) im Ziel an.
„Ich habe wirklich alles geben müssen um nach dem Unfall im Qualifying das Auto auf der Strecke zu halten. Ich hab viel gelernt heute, allerdings war in Sachen Ergebnisse für heute nicht mehr drin.“

Florian Boehnisch bedankt sich bei den Sponsoren Optik Nentwig und der Fahrschule am Bärenbrunnen, sowie allen Zuschauern und Helfern des Rennens. Besonderem Dank gilt auch dem Team Pricon Racing.

Am 2. Juli zeigt der Sender Sport1 eine 30-minütige Zusammenfassung der 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy.

ZEITUNGSARTIKEL: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/klatschnasses-debuet-auf-dem-nuerburgring-aid-1.6075716

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Quelle: Peter Ebert (Frozen Pictures and Artwork)

9.5.2016: Florian Boehnisch vor seinem schwierigsten Rennen

Am 25.06. wird sich der 20-jährige Kempener Florian Boehnisch der Herausforderung der Nürburgring Nordschleife stellen. Beim 4. Lauf der Veranstalter-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) tritt Florian gemeinsam mit Pricon Racing, in einem für die Nordschleife aufgebauten BMW 325i E90 mit rund 230PS, an. Florian wird dabei vor mehr als 50.000 Zuschauern seine ersten Runden im Rennbetrieb auf der 24,4km langen Nürburgring drehen. „Einen modernen Rennwagen auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt zu fahren ist ein Traum! An der ganzen Strecke entlang stehen unglaublich viele Zuschauer. Dennoch wird es schwer für mich. Ich werde am 24. zum ersten Mal in das Auto steigen und es erst im Rennen kennenlernen. Dennoch bin ich optimistisch. Wichtig ist es Erfahrung zu sammeln und das Auto nicht kaputt zu machen!“ Nicht ohne Grund ein Ziel: im Schnitt gibt es bei jedem Rennen auf der Nordschleife 3 Unfälle mit Totalschaden.

Für Florian ging es vor zwei Wochen in die letzte, intensive Trainingsphase nach Fuerteventura. „Ich bin fit aber die hohen Temperaturen kann man nur in heißen Gegenden simulieren. Jetzt gilt es also über 2 Wochen den letzten Schliff zu erarbeiten“, so Florian mit Blick auf die Rennsaison.

Das Rennen findet am 25.06. auf der Nürburgring Nordschleife statt. Start ist um 12.00 Uhr – Zieleinfahrt um 16.00 Uhr. Alle Sponsoren, Motorsport Begeisterte und Interessierte sind herzlich eingeladen Florian Boehnisch beim Team Pricon Racing in Box 13 über die Schulter zu schauen.

Die VLN wird auch im Livestream (unter www.vln.de) übertragen. Anschließend wird im öffentlichen Fernsehen (Sport1) eine Zusammenfassung des Rennens ausgestrahlt werden.

Zeitplan

08:30 – 10:00 Uhr Zeittraining
11:00 – 11:40 Uhr Startaufstellung
12:00 – 16:00 Uhr Rennen (4 Stunden)
18:00 – 19:00 Uhr Siegerehrung

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1.2.2016: Florian Boehnisch im Fahreraufgebot von Pricon Racing

Der kempener Rennfahrer Florian Boehnisch steht beim Team Pricon Racing im Fahreraufgebot für die Saison 2016. Er wird in einem rund 230PS starken 3er BMW (Baurreihe E90) an den Start gehen. Florian sieht als Herausforderer: „Als Rookie kann ich mich voll und ganz auf meinen Fortschritt konzentrieren. Bei Pricon Racing bin ich da genau richtig und freue mich sehr, Teil des Teams zu sein!“ 
Pricon Racing könnte das Sprungbrett für Florian sein. Das Team tritt mit ihren Fahrern unter Anderem in der FIA Endurance Series, bei Rennen auf Rennstrecken in Barcelona, Maranello, etc., an. „Ich will ganz klar mich mit den Besten der Welt messen. In der FIA Endurance Series ist das möglich, – und mit Pricon Racing ist das möglich. Dennoch machen wir erst einen Schritt nach dem anderen“, so Florian

Geplant ist der erste Renneinsatz am 26.Mai auf der Nürburgring Nordschleife.
Dort findet der 2. Lauf der Rundstrecken-Challenge Nüburgring – im Rahmen des legendären 24h Rennens – statt.

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BMW 325i E90 von Pricon Racing

21.11.2015: Turbulentes Rennen endet mit 2. Platz und Vize-Meisterschaft

Die Ausgangslage vor dem Rennen war klar. Die #22, das H.A.R.D. Speed Team und die #77, das GRIP Motorsport konnten Meister werden. Ebenfalls konnte die #77 und die #210, das Pfister Racing Team, Vize-Meister werden. Zwischen diesen Autos sollte sich also die Meisterschaft entscheiden. Schon im Qualifying konnte man erblicken, was dies für ein Rennen werden soll: Florian fuhr die #77 auf den 2. Platz, doch nicht wie gewohnt, die #22 startete von der Pole, sondern das Pfister Racing Team und H.A.R.D. von dem 3. Startplatz.

Gerrit Behage, der Startfahrer von Florians Team (#77), konnte sich schon in der ersten Kurve auf die erste Position vorfahren. Damit war es aber nicht erledigt. Innerhalb von 20 Minuten wechselten sich die ersten 3 ständige Positionswechsel, sodass jeder Führungsmeter einfahren konnte. Diese turbulente Anfangsphase wurde wegen der sehr nassen und rutschigen Strecke begünstigt, sodass auch Dreher keine Seltenheit im Feld waren.

Doch nach 50 min übergab Gerrit an David Nowakowski, welcher nur ersatzweise eingesprungen war, an 3. Position liegend. Dieser drehte sich bei seiner ersten Runde und kam direkt wieder in die Box um an Florian Boehnisch zu übergeben, sodass die beiden Pflichtboxenstopps absolviert waren und Florian innerhalb 55 Minuten das Ruder rumreißen sollte. Innerhalb von diesen 55 Minuten machte Florian einen sehr guten Job und fuhr sogar die schnellste Rundenzeit aus dem Logan Cup – sogar teilweise schneller als die stärkeren BMW 318i Cup Fahrzeuge! Mit diesen schnellen Zeiten konnte Florian zwar auf die 2. Position vorfahren, jedoch reichte es am Ende nicht mehr für den ersten Platz, welchen sich das Pfister Racing Team holte. Florian dazu: „Ich hab absolut alles gegeben und bin deshalb überhaupt nicht enttäuscht mit dem Ergebnis! Die Lücke zum Führenden war einfach zu groß – das Rennen hätte noch länger gehen müssen, damit es eng werden würde. Pfister-Racing hat eben keinen Fehler gemacht und hat deshalb verdient gewonnen. Dennoch: Ich bin die schnellste Rennrunde gefahren, 2. Platz heute und wir sind Vize-Meister. Ich wage zu sagen: mit zwei Siegen, einem 2.Platz und zwei schnellsten Rennrunden aus 3 Rennen ist meine Debütsaison im Dacia Logan Cup geglückt! Besten Dank an meine Sponsoren Optik Nentwig und die Fahrschule am Bärenbrunnen, die mir sehr geholfen haben und auch an alle die mich dabei unterstützt haben hier sein zu können!“

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Zeitungsartikel:  http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/florian-boehnisch-beendet-die-saison-mit-dem-vize-titel-aid-1.5587387


18.8.2015: Florian Boehnisch vor dem letzten Rennen der Saison 2015

Am kommenden Samstag wird Florian Boehnisch ein letztes Mal für dieses Jahr in den 90PS starken Cup-Rennwagen Dacia Logan steigen, und um den Sieg auf der Grand Prix Rennstrecke von Oschersleben kämpfen. Theoretisch besteht für Grip Motorsport (#77) und Florian noch die Chance Meister zu werden. „Aus eigener Chance können wir es nicht schaffen, aber das wir überhaupt hier sind und darüber sprechen ist Wahnsinn“, so Florian zum bevorstehenden Meisterschaftskampf.

Dabei stand das Rennen auf der Kippe: bei einem Trackday auf dem Hockenheimring verunfallte der Porsche Cayman S mit Florian als Instruktor auf dem Beifahrersitz schwer. Florian dazu: „Nach der Parabolika (lange Halbgrade) sind die Bremsen ausgefallen. Wir sind mit fast 200km/h ungebremst in die Reifenstapel eingeschlagen. Schlimmer hätte es nicht kommen können, aber das zeigt wie Sicher die Autos und Rennstrecken heutzutage sind.“
Grund dafür soll das Überhitzen der Bremsflüssigkeit gewesen sein. Diese fing an zu kochen und die Luftblasen in den Bremsleitungen führten dazu, dass kein Bremsdruck aufgebaut werden konnte.

Dennoch: „Ich war danach nochmal beim Arzt. Schleudertrauma, Prellungen und Schürfungen – aber nichts gravierendes.“ Im Hinblick auf das letzte Rennen der Saison und der Chance Meister zu werden fügt Florian hinzu: „Ich bin noch nicht 100% fit, aber ich würde es mir nie verzeihen, nicht an dem Rennen teilzunehmen. Egal, wie das Rennen ausgehen wird, ich werde froh sein ein Teil davon gewesen zu sein.“

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25.10.2015: 2. Sieg im 2. Rennen für Florian Boehnisch

Auch sein zweites Rennen im Logan Cup konnte Florian Boehnisch mit seinem neuen Team für sich entscheiden. Nach dem Sieg in Assen ist es damit der zweite Sieg hintereinander. Erst Donnerstag erhielt er die Zusage am Rennen teilnehmen zu können: „Freitag habe ich am Trackday auf der Nordschleife teilgenommen und Samstag hab ich meine Sachen gepackt und bin nach Oschersleben. Ich bin also ohne richtige Vorbereitung angereist. Großes Risiko, aber es hat geklappt“, so Florian.

Dabei war der Sieg nicht vorbestimmt. Mit 7 Autos im Feld war die Klasse so stark wie noch nie besetzt in der Saison und auch der amtierende Meister, das HARD Team, nahm am Rennen teil. Florians neuer Teamchef David Nowa von Grip Motorsport gab als Zielsetzung den 2. Platz und Zieleinlauf vor Pfister Racing vor, denn: der Kampf um die Vize-Meisterschaft ist noch offen. Nur noch Grip-Motorsport und Pfister Racing haben die Chance Vize-Champion zu werden. Im zwei Stunden langen Rennen, welches mit 3 Fahrern bestritten wird, sollte der Kampf ausgetragen werden.

Das Ziel war also klar, dennoch kannte Florian die Strecke nicht und war somit vor eine Aufgabe gestellt: „Im Training war es noch nass, also konnte ich mir erstmal nur einen Eindruck von der Strecke verschaffen. Im Qualifying bin ich eine Runde auf abtrocknender Strecke gefahren. Da habe ich schon gemerkt: Hier geht was! Im Rennen kann ich immer noch eine Schippe drauflegen und es richtig fliegen lassen.“ Als Startposition ging es für das Grip Motorsport Team vom zweiten Startplatz ins Rennen – direkt dahinter: Pfister Racing.
Startfahrer Gerrit Behage konnte sich lange vor Pfister Racing halten, wurde jedoch durch einen Rammstoß von Pfister Racing umgedreht und fiel zurück. Im Laufe der 2h schlossen sich jedoch die Lücken und es kam zu einem richtigen Kampf an der Spitze. Gerrit Behage übergab an 3. Position liegend an Lokalmatador Maik Kraske. Dieser schloss bis zum Führenden und Meister HARD Racing auf, sodass beide Autos – gleichzeitig – in die Box kamen, als Florian Boehnisch ins Auto stieg.
Gerrit Behage: „Als er ins Auto einstieg sagte er zu mir: ‚Stellt schonmal den Champagner kalt‘.“ Auch als erster kam Florian aus der Box, der Champion direkt dahinter. Währendessen fiel das Pfister Racing Team durch eine Zeitstrafe zurück und war somit keine Gefahr mehr. Dafür umso mehr der Champion. „Wir haben beide alles gegeben. Ich wusste es wird schwer ihn hinter mir zu halten. Aber ich lass niemanden vorbei und er muss sich den ersten Platz schon holen.“ Beim Zweikampf um den ersten Platz rutschte der Fahrer des Meisterteams aber etwas zu weit von der Strecke, schlug mit dem Unterboden auf einen Curb, der Auspuff lockerte sich und schliff am Boden. Somit musste dieser in die Box um den Schaden zu beheben und dem 2. Sieg im 2. Rennen stand nichts mehr im Wege. „Es gehört eben dazu am Limit zu fahren – und nicht drüber hinaus. Ich bin echt froh, dass ich nicht nur mitfahren konnte, sondern bei den schnellsten unterwegs war. Damit möchte ich mich beim Grip Motorsport Team für die Zusammenarbeit und bei meinen Fahrerkollegen bedanken. Ihr habt echt alle einen super Job gemacht!“

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Für Florian geht es am 8.11. als Instruktor beim Pistenclub e.V. zum Hockenheimring.


21.10.2015: Boehnisch tritt nicht beim RCN 3h Rennen an

Erst vergangenes Wochenende machte Florian seine Nordschleifen Permit (Lizenz, extra für die Nürburgring Nordschleife) auf einem BMW 325i E90 beim Team Pricon Racing. In diesem Rennwagen sollte Florian auch das 3h RCN Rennen bestreiten, jedoch erlitt der Wagen einen Tag später einen Motorschaden. Folge daraus war, dass der Wagen nicht eingesetzt werden konnte und ein Ersetz her musste.

Noch vor einem Monat war alles klar: Auto und Rennen standen fest. 20 Tage vor dem Rennen, also am 5.10., kam die Nachricht vom Deutschen-Motorsport-Bund: Alle Fahrer müssen die Nordschleifen Permit haben! Folglich musste Florian erst die theoretische und praktische Prüfungen bestehen, welche unter der Leitung von Paul Martin Dose (DMSB-Instruktor und Florians Berater) standen. Doch bestens vorbereitet bestand er diese mühelos. Bei der praktischen Prüfung bekam Florian zum ersten Mal die Gelegenheit mit Rennreifen (sog. Slick-Reifen) auf der 24km langen VLN Variante der Nürburgring-Nordschleife zu fahren. Diese Prüfung bestand darin, 5 Runden zusammen mit anderen Rennfahrern und unter Beachtung der Flagenregeln zu fahren. Bei Florian wurde nach einer Runde die Prüfung für bestanden erklärt. Beide Prüfungen waren also bestanden und das Rennen kann kommen.
Nachdem das Problem der Permit behoben war, kam allerdings schon darauf das nächste: der Wagen (BMW 325i E90) hat einen Motorschaden.

Beim diesjährigen 3h RCN Rennen sind bislang 202 Fahrzeuge (!) gemeldet.  „Alleine die Tatsache, dass so viele Autos am Start sind, ist ein großes Risiko für jeden Fahrer. Nicht nur ich kann es nicht verstehen, dass die ‚Fahrer‘ aus der VLN jetzt auch noch in der RCN Fahren müssen. Damit nehmen sie den jungen Fahrern die Chance. Aber: Motorsport ist Geld“, so Florian dazu.


12.9.2015: SIEG in Assen im Dacia Logan Cup

Florian Boehnisch gewinnt mit seinen Teamkollegen Eleen Kleemann, Björn Dietrich und Pfister Racing den Dacia Logan Cup Lauf in Assen, Niederlande. Bei einer Renndauer von 2 Stunden, welche mit meist 3 Fahrern absolviert wird, und 2 Pflichtboxenstopps, kann so manches Durcheinander geschehen. So auch beim Rennen auf dem TT Circuit Assen. Doch dazu später nocheinmal.

Im Freien Training lernten die Fahrer die Strecke kennen. Schon da war Florian Boehnisch der Schnellste aus dem Trio, sodass dieser das Qualifying fahren sollte. Dort musste er sich aber leider ganz knapp (um 0,3 Sekunden!) dem Lokalmatador (Startnummer #77) geschlagen geben. 

Von Platz 2 aus startete Eleen Kleemann, konnte zwar nicht am Führenden (#77) dranbleiben, machte allerdings einen guten, fehlerfreien Job und brachte das Auto auf P2 zum ersten Boxenstopp. Nach der 5-minütigen Mindeststandzeit griff Björn Dietrich ins Lenkrad. Da er allerdings zu oft, beim rausbeschleunigen, die Strecke verließ folgte eine Durchfahrtsstrafe. Auf Position 3 liegend übergab er das Auto an Florian Boehnisch, welcher in den nächsten 40 Minuten das Rennen entscheiden sollte. „Mach dir keinen Druck“, so Eleen K. zu Florian vor dessen Stint. Ab dem Moment begann allerdings das Durcheinander: der Führende machte nur einen – anstatt zwei – Boxenstopps. „Da wir zuvor eine Durchfahrtsstrafe bekamen wusste ich, dass wir auf P3 sind und ich mindestens 2 Leute überholen muss“, so Florian Boehnisch. Gesagt, getan: Florian konnte zum 3.Platzierten aufschließen und diesen gekonnt, auf der Bremse bei der Einfahrt in die Schikane vor Start/Ziel, überholen. Ein paar Minuten später gelang es Florian noch weitere Cup-Fahrzeuge zu überholen. >Florian erinnert sich: „Von der Box aus habe ich keine Position gezeigt bekommen – denn auch diese haben keine Ahnung gehabt wo wir denn jetzt liegen. Allerdings wusste ich, dass ich alle möglichen Autos überholt habe, und eigentlich keiner hätte schneller sein können. Als ich durchs Ziel gefahren bin, wusste ich einfach, dass wir es geschafft haben. Auch als ich bei der Zieldurchfahrt von meinem Team ’standing ovations‘ bekommen habe. Das werde ich nie vergessen.“

Außerdem konnte Florian im Rennen nicht nur seine Zeit vom Qualifying verbessern, sondern er war auch noch schnellster im Cup. „Konstant war Florian über 4 Sekunden schneller als der Rest des Feldes!“, so Teamkollege Björn Dietrich.
Auch an allen Besten Zeiten lässt sich dies klar darstellen: Florians beste Runde war eine 2:21,3 min – die beste Zeit vom Zweitplatzierten war eine 2:24,5 min, was zeigt, dass Florian über 3 Sekunden schneller war – im Motorsport mehr als eine Welt.

Somit kann Florian gut gestimmt aus Assen abreisen: „Besten Dank an meine Sponsoren Optik Nentwig, und die Fahrschule am Bärenbrunnen! Außerdem hat das Pfister Racing Team hat sehr professionelle Arbeit gezeigt. Ich hab als Fahrer alle Unterstützung bekommen, die ich hätte bekommen können. Ich musste nur noch selbst fahren. Mit dem positiven Umfeld kann man sich voll auf seine Leistung konzentrieren. Danke auch an meine Teamkollegen – nicht ich, sondern WIR – haben gewonnen! Für mich hat das Rennen aber nochmal gezeigt, wie wichtig es ist topfit zu sein. Bei 20 Grad Außentemperatur war es verdammt heiß im fast-überhitzenden Dacia Logan. Schön, dass ich mich beweisen konnte und es ist sicherlich ein Beweis, dass sich mein hartes Training lohnt. Ich werde nicht aufhören an mir zu arbeiten.“

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Zeitungsartikel: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/florian-boehnisch-gewinnt-sein-erstes-autorennen-aid-1.5394609

Ganzes Rennen onboard: https://www.youtube.com/watch?v=HdlRXd8AoKw


9.9.2015: Rennbericht 24h Wackersdorf – 4.-6.September 2015

Mittwoch: Ankunft an der Strecke
Nach 8 Stunden Fahrt bin ich an der Strecke in Wackersdorf (Bayern) angekommen. Bereits dann waren schon Teilnehmer des 24h Rennens am fahren und testen. Außerdem hatte die Mannschaft „Schnitzelalm Racing“ rund um ihre GT3 Fahrer einen Renntruck und ein Hospitality Zelt an der Strecke stehen.

Donnerstag: Erstes Freies Training, Einstellfahrten
Den Donnerstag nutzten wir komplett um ein solides Grundsetup für die Strecke in Wackersdorf und ihren Anforderungen mit der langen Graden und dem engen Infield zu machen.

Freitag: Zweites Freies Training, Einstellfahrten
Alle Fahrer der Startnummer 23 fuhren ihre Meter um sich an die Strecke zu gewöhnen. Den Rest des Tages nutzten wir um zusätzlich das Setup zu spezialisieren. Mit Erfolg – wie sich später herausstellen sollte. Schon am Freitag waren wir im Vergleich zum Rest des Feldes – auf gebrauchten Reifen – schon sehr schnell. Der Freitag hat außerdem gezeigt, das alle Fahrer auf einem Top Niveau fahren und somit der Team sehr gut besetzt war.

Samstag: Warm-Up, Qualifying, Teampräsentation, Rennen
Selbst im Warm-Up wurde noch weiter getestet – was allerdings zu lasten der Fahrer ging, da nicht alle am Warm-Up teilnehmen konnten.

Nach 2 Qualifying Sessions starteten wir mit der maximal zugelassenen Anzahl von 50 Teams von Position 8 ins Rennen. Damit war eine erste Richtung vorgegeben, denn der Startplatz ist, bei einem 24 Stunden langen Rennen, keine Vorentscheidung.

Bei der Teampräsentation wurde von jedem Team ein Bild für Sponsoren und als Andenken gemacht. Mein Sponsor Optik Nentwig wurde durch eine O’Neal MotoGP-Sonderedition Sportbrille vertreten, und die Fahrschule am Bärenbrunnen fand in knallgelb ihren Platz auf dem Rennanzug.

Das 24h Stunden Rennen startete für die #23 von EuroRacing sehr gut und hielt sich auch lange in den Top Ten Platzierungen auf. Im Laufe des Rennens kamen jedoch Zeitstrafen hinzu, für welche unter Anderem (!) Florian Boehnisch verantwortlich war: „Ich habe eine Zeitstrafe bekommen, weil ich angeblich gerammt habe. Wenn jemand an einer Stelle bremst, an der man schon wieder voll auf dem Gas steht, dann soll man keine Rennen fahren und den Betrieb stören.“ Florian im weiteren: „Meine Pace war über den ganzen Doppelstint (2 Stunden) sehr gut. Ich konnte mit den schnellsten Mitfahren – was für mich unglaublich ist. Die Strafen waren jedoch ein bitterer Nachgeschmack.“. Vor Florians Stint hieß es in einer Live-Ticker Nachricht: „Nachdem lange Zeit alles rund verlief, drehte sich die #23 in der letzten Kurve raus und schlug in die Reifenstapel ein. Dem Fahrer und dem Fahrzeug sind nichts passiert, er konnte die Fahrt fortsetzen.“
So fiel EuroRacing leider zurück, was jedoch im Laufe des Rennens unwichtig werden sollte.
Gegen 2 Uhr Nachts machte die Kupplung Probleme und musste getauscht werden. Die Reperaturzeit von 40 Minuten war nicht mehr aufzuholen, weshalb das Team ab dem Moment nur noch fuhr um Spaß zu haben und Erfahrung zu sammeln.
Um 5.30 Uhr morgens ging es für Florian im Regen wieder für einen Doppelstint ins Rennkart. Diesmal gab es keine Fehler, aber die Pace stimmte nicht. Grund dafür war das Setup des Karts, welche nur für trockene Bedingungen ausgelegt worden ist. „Im Laufe meines zweiten Doppelstints wurde es immer heller und auch immer trockener. Je trockener es wurde umso schneller wurden wir auch wieder. Es war auf jeden Fall nicht langweilig auf der Strecke. Teilweise gab es direkt vor mir (Massen-) Crashs. Ich bin froh, da heile durch gekommen zu sein – wie ich das geschafft hab, weiß ich auch nicht.“
Einer der Fahrer fiel während des Rennens aus, sodass Florian nach seinem Doppelstint von 5.30-7.30 Uhr morgens, nach nur einer Stunde Pause (!) wieder für 1,5 Stunden im Rennkart saß. „Mein Fitnesstraining hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht“, konnte Florian nach insgesamt 5,5 Stunden im Rennen sagen.

Abschließendes Fazit: „Ich habe viel gelernt über die Arbeitsweise, über das Setup, und vor allem über das Überholen. Ich hatte jede Menge Spaß und gute Erfahrungen gesammelt. Das Ergebnis ist leider nicht so wie erhofft, aber so ist das im Motorsport.“

Das Team zog die Startnummer 23 kurz vor Rennende zurück, um weitere Folgeschäden auszuschließen. Trotz des nicht ankommen (DNF – Did Not Finish) belegte das Team den 38. Gesamtrang von 50 Teilnehmern.

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1.9.2015: Geänderte Saisonplanung nach Absage von Cerny Motorsport

Florian Boehnisch wird nicht am BMW Challenge Lauf auf dem Nürburgring Grand Prix teilnehmen, da Cerny Motosport – nach über einem Jahr Kontakt – das Angebot zurückgezogen hat. Cerny Motorsport begründet den Rückzug mit der Aussage (original Zitat inkl. Rechtschreibung): „das klingt alles so sehr unproffessionell […]“. Florian kann darüber nur schmuntzeln: „Ich, als Fahrer, habe mehr Sponsoren als das ganze Team – und ich soll unprofessionell sein.“

Florian blickt nach vorne: „Ich habe zufälligerweise direkt 2 Tage nach der Absage ein Angebot von meinem Kumpel Andreas Pfister, ETCC Vizemeister 2014, erhalten, im Dacia Logan Cup auszuhelfen. Für mich eine Chance Erfahrung zu sammeln! Ich freue mich mit seriösen Geschäftspartnern zu arbeiten und reise mit einem guten Gefühl nach Assen (NL) am 11.September!“

Das Rennen wird am 12. September auf dem TT Circuit Assen um 13.15 Uhr starten. Alle sind herzlich Eingeladen!

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19.8.2015: Florian Boehnisch gelingt Feuertaufe

Florian Boehnisch wurde bei EuroRacing für das Saisonhighlight der Deutschen Rennkart Ausdauermeisterschaft (GTC), das 24-Stunden Rennen in Wackersdorf, getestet – mit Erfolg. „Die Ergebnisse waren überraschend gut. Damit hätte ich nicht gerechnet“, so EuroRacing Teamchef Helmut Huppertz.
Florian: „EuroRacing konnte bisher immer, im rund 40 Teams starken Feld, um die Top 10 mitfahren. Das wäre ein riesen Ding für mich. Deshalb musste ich mich beim Test beweisen.“ Gesagt, getan. Am Ende des Tages war Stammfahrer Henk Huppertz Florian nur noch ein paar Zehntel voraus. Wärend des gesamten Testtages war die Stimmung entspannt aber konzentriert, professionell, und Florian ergänzt:  „Zwischendurch haben wir uns angeschrien. Aber wenn die Rundenzeiten dann wieder passen können wir wieder drüber lachen. So einen Test habe ich noch nie erlebt. Der Teamchef hat mir mein äußerstes abverlangt! Ich kann meine Hände kaum bewegen und mir tut alles weh. Trotzdem: es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir sind jetzt bereit für das 24-Stunden Rennen!“

Beim 24-Stunden Rennen der German-Team-Championship wird Florian Boehnisch gegen erfahrene GT3 Profi-Rennfahrer antreten. Rennserienleiter und Ex-DTM Fahrer Frank Jelinski: „Audi und Bentley-Werksfahrer werden am Start sein!“ Für das Audi Team gehen Jordan Lee Pepper, Nicki Thiim, Stefan Wackerbauer, Christer Jöns, Marc Basseng, Florian Stoll und Andreas Weishaupt an den Start. Das Bentley Kart-Team ist mit Christopher Brück, Clemens Schmid, Luca Stolz, Fabian Hamprecht und Jeroen Bleekemolen nicht weniger stark besetzt. Dazu kann Florian nur sagen: „Ich freue mich auf die Herausforderung. Mein Ziel, in die Top 10 zu kommen, bleibt das gleiche, egal wer mitfährt. Hier gibt es keinen Promi-Bonus.“

#maximumattack #keepworking

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18.8.2015: Episode 5 von „Driving with the Moustache Man“ mit Diluz aus AustralienIMG_20150818_214926

Aus Autralien kam eine Nachricht, dass Diluz bald nach Deutschland kommen würde um das Land zu bereisen und das Formel 1 Rennen in Spa, Belgien miterleben zu können. Außerdem wolle sie eine „Hot Lap“ auf dem Beifahrersitz auf der Nürburgring Nordschleife. „Um für ein Formel 1 Rennen auf Australien hier hin zu kommen, muss man schon ein richtiger Motorsportethusiast sein – das kann ich natürlich nur unterstützen!“
So ging es dann auch für Diluz zum Nürburgring…


18.7.2015: Coaching am Hockenheimring beim Pistenclub e.V.

Auf dem 4,574km langen Grand Prix Kurs des Hockenheimrings nahm Florian Boehnisch am Trackday des 11264835_477559369078479_7781626840384972319_nPistenclub e.V. teil. Von seinem Berater und Chef-Instruktor des Pistenclub e.V. wurde Florian mit der Aufgabe belegt einem Lizenzlehrgangteilnehmer mit der Fahrtechnik zu helfen. „Ich war zwar selbst das erste Mal auf der Strecke aber habe mich intensiv eine Woche lang mit der Strecke befasst. Außerdem sind generelle Fahrtechniken auf jeder Strecke gleich.“

Nach dem Coaching im 700PS starken Mercedes-Benz C63 AMG bestätigte Florian: „Der Lizenzteilnehmer konnte sich von der ersten Trainingseinheit zur letzten deutlich steigern! Ich bin wirklich froh ihm geholfen haben zu können. Zwischenzeitlich hatte er auch eine Coachingeinheit mit Martin Dose, aber am Ende bestätigte er mir: ‚Das Stabilisierungsgas habe ich von dir gelernt.'“

Nachdem der Lizenzteilnehmer seine Lizenz klar bestanden hatte konnte Florian auch noch im PorscheIMG_20150719_122628 GT3 RS mitfahren und auch dem Fahrer dieses 450PS starken Porsche ein paar Tipps geben: „Ich habe kein Problem mich von jüngeren belehren zu lassen und lerne auch immer gerne dazu!“

Am Ende des Tages konnte Florian positiv auf den Trackday des Pistenclub e.V. auf dem Hockenheimring zurückblicken: „Die Atmosphäre war super, das Team ist super, alles war super. Ich durfte in 700PS starken Autos mitfahren und konnte ein paar Fahrern helfen. Selbst habe ich natürlich auch gelernt und habe gutes Feedback bekommen. Alles in allem konnten alle mit einem Grinsen auf dem Gesicht nach Hause fahren.“


 1.7.2015: Erster Test für Florian Boehnisch im Rennwagen

Der erst 19 Jahre alte Kempener Florian Boehnisch durfte am Mittwoch, den 1.7. zum ersten Mal hinters Lenkrad eines richtigen Rennwagen. Der von Boes-Motorsport preparierte BMW 325i E90 mit 220PS hatte schon mehrere Erfolge aufzuweisen. „Mit dem Wagen haben wir und werden wir hier auf der Nordschleife weiterhin um 20150701_180652Klassensiege fahren“, so Teamchef Horst Boes. Also war der Wagen schon bestens abgestimmt auf die Nordschleife. „Der Wagen ist wirklich schnell, aber ich persönlich finde ihn beim anbremsen gewöhnungsbedürftig. Ich hab jetzt nicht den Vergleich, aber für Fahranfänger ist der Wagen auf jeden Fall nichts! Vorallem nicht in der sogenannten ‚Grünen Hölle‘, der Nürburgring Nordschleife.“ Mit bravur bestand jedoch Florian seinen ersten Test mit Boes-Motorsport. „Ganz locker konnte ich meine persönliche Bestzeit auf 8:29min verbessern. [Link:https://www.youtube.com/watch?v=Lm87SHMcInQ] Wenn der Wagen einmal in der Kurve liegt, dann kann man da echt brutal durchfahren. Ich habe mich aber erstmal nur ans Limit rangetastet und den Wagen kennengelernt. Da gibt es noch jede Menge Raum für Verbesserungen.“
Nach 5 Runden auf der 20,7km langen Nürburgring Nordschleife ging es für Florian mit dem Rennwagen noch auf den Grand Prix Kurs des Nürburgrings. Im Oktober soll Florian hier am Rennen der BMW Challenge in einem rund 300PS starken 3er BMW antreten und trainiert deshalb schon fleißig. „Ich war schon mit meinem 1er hier, aber mit einem Rennwagen kann man es nochmal ne Schippe mehr fliegen lassen!“ so Florian. Auch ein Mitarbeiter von Boes zeigte sich überrascht als er Florian zusah: „Er fährt mit 180 auf die Schikane zu.. ich denk: ‚Weiß der ob da eine Schikane ist? Und dann bremst er erst 70 Meter (!) vor dieser ab! Also Hut ab. Normalerweise macht man sowas erst nach ein paar Jahren Erfahrung auf der Strecke.“

Mit dem ersten von zwei Tests mit Boes-Motorsport im BMW 325i E90 zeigt sich Florian zufrieden: „Der Test heute war nur um das Auto kennenzulernen. Wie sich das Auto in bestimmten Situationen verhält, wann und wo man schalten muss, das sind alles Dinge die man nicht im freien Training vor dem Rennen lernt.“

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14.6.2015: Lizenzlehrgang zum Erwerb der nationalen Fahrerlizenz Stufe A

Florian Boehnisch bestand am 14.Juni die notwendigen theoretischen und praktischen Tests zum Erwerb der nationalen Fahrerlizenz der höchsten Stufe. Der Lehrgang fand auf dem 1,5km langen Variante Nürburgring-Müllenbachschleife statt. Durchgeführt wurde der Lehrgang vom DMSB-Instruktor Paul Martin Dose, DMSB-Instruktor Michael Korbion und ADAC GT Masters Fahrer Lennart Marioneck. Marioneck, welcher normalerweise in einem BMW Z4 GT3 auf internationalen Rennstrecken unterwegs ist, fand sich auf dem 20150614_154245Beifahrersitz von Florian Boehnisch im BMW 123d wieder. War vom Auto überrascht, aber noch mehr von Florians Leistung. Marioneck: „Florian ist sehr gut gefahren. Also hat er eine 1- [sehr gut minus] als Bewertung für den pratischen Teil bekommen. Es ist sehr selten, dass ich eine Eins vergebe, aber er ist schon auf einem hohen Niveau.“

Auch DMSB-Instruktor Paul Martin Dose, welcher mit Florian den ersten Stint (10 min) auf der Müllenbachschleife war derselben Meinung: „Ja, auf einem sehr hohen Niveau. Florian ist auch im richtigen Alter um jetzt daran zu arbeiten, aber die einzigen Leistungen die zählen sind die im Rennen in einem Rennwagen.“

Florian selber dazu: „Ich bin total überwältigt von der positiven Rückmeldung! Ich habe nicht damit gerechnet so gut bewertet zu werden. Außerdem bin ich der einzige Teilnehmer, welcher mit einer Eins (sehr gut) bewertet worden ist! Jetzt muss ich so schnell wie möglich in einen Rennwagen und mich beweisen. Alles Reden macht keinen Sinn ohne Erfolge dahinter! Jetzt geht es weiter ganz nach meinem Motto: keep working.“

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9.6.2015: Florian Boehnisch unterstützt Spendenaufruf für Asylbewerber in der Via Stenden (Kerken)

Gemeinsam mit seinem Sponsor Optik Nentwig engagiert sich Florian Boehnisch für die Flüchtlinge in Kerken. Auf seiner Website möchte er informieren und zu Spenden in der Bevölkerung aufrufen.

Seit August 2014 ist die Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW in dem ehemaligen Tagungshotel Via Stenden in der Gemeinde Kerken in Betrieb. Es handelt sich um eine Einrichtung der Bezirksregierung Arnsberg. Die Betreuung der Flüchtlinge obliegt dort dem Deutschen Roten Kreuz. Die Leitung vor Ort für das DRK hat Claudia Burghans seit dem 1.4.2015 übernommen.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge beträgt hier zwischen 6 Tagen und 2 Wochen. Trotz dieser kurzen Zeitspanne soll einiges für die Bewohner organisiert werden, um ihnen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Eine Nähstube und ein Sportraum sind bereits im Aufbau. Auch ein Kindergarten wurde bereits ins Leben gerufen. Sportaktivitäten sind dagegen vorerst nur in Vorbereitung, denn hier bedarf es jediglich noch behördlichen Genehmigung.
Zudem soll den Flüchtlingen die Möglichkeit geboten werden Deutsch zu lernen.

Die Einrichtung erbittet für ihre Flüchtlinge Sachspenden. Dringend benötigt werden aktuell:
Männerbekleidung in Größe S/M,
Männerschuhe und Fußballschuhe (besonders in Größe 39-44),
Koffer, Trolleys, Rucksäcke,Kinderwägen, Buggys, sowie Reisebettchen.

Kontakt und nähere Informationen zu Spenden über: Natalie.Meyer169@gmx.de

Zeitungsartikel: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/geldern/erste-fluechtlinge-sind-in-stenden-angekommnen-aid-1.4487391


31.5.2015: Rennbericht GTC Oppenrod – Magna Racing #6    

                                
Donnerstag – Ankunft an der Strecke
Späte, drei Stunden lange, Anreise war nötig, damit Florian direkt zu Beginn des Freien Trainings am Freitag teilnehmen kann.

Freitag – freies Training
Direkt um 9 Uhr morgens ging es für Florian als Erster ins Kart, damit ein solides Setup (Fahrwerksabstimmung) gemacht werden konnte. Einer der ersten Schritte war es Stabilisatoren (vorne) einzubauen, da das Kart beim Anbremsen auf dem Heck sehr leicht und unstabil wurde. Im Laufe des Tages kam auch noch ein zweiter Stabilisator (hinten) dazu.
Auch die Motorabstimmung konnte man durch eine kürzere Übersetzung, damit der Motor bei langsamer Geschwindigkeit schneller auf Höchstgeschwindigkeit kommt, und eine dafür bessere Einspritzdüse, damit eine optimale Menge Benzin eingespritzt wird, eingebaut werden. So verbesserte Florian zusammen mit Teamchef Eckard das Kart und konnte dem ganzen Team schnellere Rundenzeiten erlauben. Das Team Magna Racing gründete sich 2015 neu und hatte somit noch nicht allzu viel Erfahrung. Florian hingegen fährt beim diesjährigen Rennen „ADAC GTC 9h Oppenrod“ sein 3. Langstreckenrennen auf dieser Strecke und konnte seine Erfahrung, in technischer und fahrerischer Sicht, in die Verbesserung einfließen lassen.

Samstag – Qualifying, Rennen
Beim Qualifying sollte einer der Stammfahrer die Startposition fest machen. Kurz vor dem Qualifying regnete es, sodass der wenig erfahrene Stammfahrer von Magna Racing nur den 41. von 44 Startplätzen rausfahren konnte. Florian Boehnisch dazu: „Ich konnte für das Qualifying leider nicht berücksichtigt werden, da dies ein Stammfahrer fahren musste. Der schnellere Stammfahrer war für den Rennstart eingeplant. Da haben wir aber eine Münze entscheiden lassen ob er oder ich starten soll, ich gewann und durfte den Start fahren.“
Was dann folgte war unglaublich.
Florian Boehnisch fuhr die Startnummer 6 (Magna Racing Team) von Startplatz 41, innerhalb von einer Stunde, auf Position 6 im Gesamtklassement!
„Ich hab meinen Teamchef am Streckenrand von Runde zu Runde mehr jubeln gesehen. Anfangs war es ein Daumen, am Ende waren es Luftschläge“ so Florian.
Innerhalb von dieser einen Stunde fing es kurzzeitig an zu Regnen, so wurde das Fahren mit den profillosen Slickreifen für kurze Zeit schwierig – „ich denke ein Vorteil für mich,“ so Florian „denn ich bin letztes Jahr hier ein Regenrennen gefahren und auch da konnte ich schon von Position 30 auf Gesamtplatz 15 vorfahren.“
Der Teamchef äußerte sich „ein paar Unfälle sind deswegen schon passiert, aber auch nicht allzu viele, denn es ist immer noch eine Deutsche Meisterschaft. Umso verwunderlich, dass Florian so aufholen konnte.“
Florian konnte während des Rennens ein paar Runden hinter dem AMG Mercedes Werksfahrer Nico Bastian hinterherfahren, welcher später sagte: „Ich wusste, dass ich Florian zuerst vor und dann hinter mir hatte. Ich hab ihn an seinem Schnurbart auf dem Helm erkannt! Sah schön aus, wie [Du] gefahren bist.“ (zu Florian)
Magna Racing Teammitglied Justin „Ich hab ein Foto vom Live-Ticker gemacht als wir auf Position 6 waren! So etwas hatten wir noch nie!“
Florian versuchte es etwas zu relativieren „als ich durchgefahren bin sind viele auch in die Box gefahren, also hab ich nicht alle 35 Positionen durch Überholmanöver gut machen müssen. Allerdings waren schon ein paar echt harte Zweikämpfe dabei! Ich bin noch nie einen Start gefahren aber so viele Platzierungen werde ich wahrscheinlich nie wieder gut machen (müssen)!“
Das Team Magna Racing erhielt im Laufe der 9 Stunden Rennzeit jedoch 3 Zeitstrafen wegen Untergewicht, Tempolimit in der Boxengasse, außerdem eine defekte Einspritzdüse und belegte somit am Ende den 36. von 44 Gesamtplatz.
„Das Ergebnis spiegelt definitiv nicht meine Leistung wieder, aber am Ende ist es immernoch ein Teamrennen – man gewinnt und verliert zusammen. Mir war klar, dass wir mit dem neuen Team nicht direkt ums Podium kämpfen, auch wenn es vielleicht möglich gewesen wäre. Für mich zählt vorrangig, dass ich dem Team helfen konnte. Außerdem bin ich zufrieden mit dem Rennen, denn ich habe gezeigt, dass man mit einem vermeintlich langsamen Kart auch die ganz Großen ärgern kann.“

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Zum Zeitungsartikel:

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/florian-boehnisch-sitzt-wieder-im-rennkart-aid-1.5150306

 


 

25.5.2015: Neue Bestzeit auf der Nürburgring Nordschleife (BTG 8:27min)


25.5.2015: Isabel auf dem Beifahrersitz für eine Runde Nordschleife

IMG_20150523_175042 Für knapp 9 Minuten durfte Isabel Florian bei der Arbeit aus nächster Nähe zuschauen und miterleben. Eine Runde auf der gefährlichsten Rennstrecke der Welt „mit nur 200 PS kann man nicht soo viel anstellen“, beruhigt Florian.
Zwischenzeitlich kam die lachende Rückmeldung von Isabe:

„Okay, so krass habe ich mir das nicht vorgestellt.“

Seht selbst wie sie sich geschlagen hat:


23.4. 2015: Neue Serie „Driving with the Moustache Man“ auf dem Beifahrersitz: Carina

Als erster Gast bei der neuen SerieIMG_20150430_192206
„Driving with the Moustache Man“
durfte Carina
auf dem Beifahrersitz Platz nehmen.
Alles was sie vorher wusste war, dass Florian die Strecke sehr gut kennt, diese aber trotzdem die schwierigste
und gefährlichste der Welt ist.
Nachher sagte sie „Ich habe die Runde genossen!“

„Sie war erstaunlich ruhig. Ich bin mir nicht sicher, ob sie Angst hatte etwas zu sagen, sie es wirklich genossen hat oder ich einfach zu langsam war?!“

 

Seht selbst…:


11.4.2015: Nahrungsergänzungsmittel von SponserIMG_20150411_122005

Florian erhielt heute einige Nahrungsergänzungsmittel vom Sponsor „Sponser – Food“.
Dazu gehört der Competition-Drink, der Recovery-Shake und 2x UltraPro – welche vorher mit dem Ernährungsberater und Mitarbeiter Christian Amstutz abgesprochen worden sind. „Jetzt bin ich optimal ausgerüstet. Ich bin froh Sponser-Food als meinen Sponsor gewonnen zu haben. Vorher war nie ganz sicher wann ich was essen soll damit alles perfekt ist – jetzt habe ich einen eigenen Ernährungsberater. Es kann losgehen!“logo

Bis zum Mai wird sich Florian Boehnisch noch mit zuschauen begnügen müssen, denn erst dann wird er an ersten Testfahrten auf dem Nürburgring teilnehmen.


28.3.2015: Magazinartikel in „Kempen Life“

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22.3.2015: Halbmarathon in Venlo11070826_431504730350610_1241107184129408879_n

„Ich bin zufrieden mit meinem Halbmarathon! Ich bin
ungefähr 15 Minuten schneller als letztes Jahr gewesen!
Dafür musste ich aber auch die ganze Zeit kämpfen.
Die letzten Kilometer waren echt purer Schmerz
– aber dank
meiner hohen Motivation konnte ich
mich ins Ziel retten.“

Mit einem Gesamtergebnis Platz 2281 von 6418
ist Florian nach 21 Kilometern mit einer
Zeit
von 1:47:58 Stunden im Ziel angekommen.

#maximumattack #keepworking


14.3.2015: Zeitungsartikel in der Rheinischen Post
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„Schau mal da bin ich!“ Florian Boehnisch konnte es gar nicht fassen,
dass er eine ganze Seite in der Rheinischen Post für sich bekam:
„Ich dachte es wird ein kleiner, netter Artikel.. und jetzt
sehe ich hier mein Gesicht und meine Geschichte über eine ganze Seite lang. Dazu kommt noch, dass es ein Samstag ist! Samstag wird ja tendenziell eher mehr Zeitung gelesen als unter der Woche.“

Auf dem Bild in dem Bericht ist auch Florian Boehnisch’s Teamjacke zu sehen, auf der sich bereits der Sponsor Optik Nentwig befindet.
Gerne lassen wir auch Ihr Logo auf unsere Jacken drucken!

Den vollen Bericht finden Sie hier:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/kempen/sport/kempener-peilt-karriere-als-auto-rennfahrer-an-aid-1.4943875


14.3.2015: Test- und Einstellfahrten

„Heute hätte ein großer Tag für mich werden können.
Auf der Nürburgring Nordschleife mit einem Rennwagen zu
fahren war schon immer mein Traum – und hätte heuteIMG_2946
in Erfüllung gehen können. Eine ganze Menge Vorbereitung
war nötig um mich darauf vorzubereiten. Motorsport ist aber
alles andere als berechenbar. Die Testfahrten mussten wegen
einem schweren Unfall unterbrochen werden. Zusätzlich ging
das Differential bei dem 2. BMW 325i E90 kaputt, sodass wir
zu viele Fahrer auf einem BMW hatten. Das Team hat sich
wirklich sehr bemüht und hat auf Anhieb das defekte Teil ausfindig gemacht. Aufgrund des Zeit
mangels konnten nicht alle fahren. Die (erfahrenen) Stammfahrer wurden natürlch bevorzugt, da für diese der Test eine Vorbereitung auf die Saison war, welche sie vollständig bestreiten werden.
Ich gebe dem Team nicht die Schuld dafür, dass ich nicht fahren konnte.
Es war einfach Pech.
Motorsport hat jede Menge schöne Dinge an sich, aber wenn man, nach Monaten an Vorbereitung, wieder nach Hause fahren darf ohne eine Runde gefahren zu sein macht das keinen Spaß mehr. Aber da muss man durch wenn man jung ist und sich noch keinen Namen gemacht hat.

Ich mach einfach wie gewohnt weiter. Ich werde Gelegenheiten bekommen mich zu beweisen und dann werde ich bereit sein.
‪#‎keepworking‬


31.10.2014: Mit Helmkamera über die Nürburgring Nordschleife


 

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Trainingslager auf Fuerteventura

„Meine Fitness ist jetzt auf einem guten Stand und ich bin bereit für 2015!“

1.1.15:
„Innerhalb von 2 Wochen auf Fuerteventura habe ich meine Fitness-Grundlage für die Saison 2015 gesetzt. . Jeden 2. Tag sind wir 10 Kilometer mit Meeresgegenwind auf Schotter gelaufen! An den „trainingsfreien“ Tagen war ich Basketball spielen.

Die Grunlagen-Fitness ist natürlich nicht über diese 2 Wochen entstanden.

Ab November habe ich ein regelmäßiges Training mit fokussierung auf 2015 gemacht. Das Training auf Fuerteventura ist nur noch mal zur letzten Intensivierung bevor es denn dann bald wirklich wieder ins Auto geht. Meine Fitness ist jetzt auf einem guten Stand und ich bin bereit für 2015!

 

Bald nehme ich an einem Halbmarathon (21km) in Venlo teil, um mein bisheriges Training zu bewerten.

Zuvor, am 10.1.15, steht noch ein kleines Indoor Kart-Rennen mit Aesthetic Racing an!
Alles im Sinne des Teambuilding. Alles im Sinne des Erfolgs.“


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Fahrerlehrgang absolviert!

 

F.Boehnisch absolviert erfolgreich einen Tourenwagenfahrerlehrgang bei Pfister Racing

 

25.10.14

Schlüsselfeld.
Im Fahrsicherheitszentrum des ADAC nahm Florian am Tourenwagenlehrgang von Pfister Racing teil. Dort lernte er den Umgang neben und auf der Rennstrecke. Wichtiger Inhalt war der Erstkontakt mit einem Tourenwagen. Mit dem Dacia Logan CUP Fahrzeug wurden die Teilnehmer zusammen mit dem Vice-Europameister in der ETCC Andreas Pfister auf den Handlingsparcours in Schlüsselfeld gelassen. „Ich konnte sehr viel lernen! Für mich war es das 1.Mal in einem richtigen Rennwagen und man merkt schon einen Unterschied zu einem Straßenwagen. Nächste Saison wird es mehr Fahrzeit in einem Rennwagen geben. Versprochen!“ so Florian Boehnisch.


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Rennbericht 6. Lauf der ADAC German-Team-Championship in Wittgenborn (12h)

 

Donnerstag: Eintreffen auf der Strecke, 1. Streckenwalk

Freitag: Freies Training und Einstellfahrten
„Da ich die Strecke vom letzten Jahr schon kannte, musste ich mich dieses Mal nicht mehr darauf konzentrieren die richtige Linie zu finden. Auch am Kart musse nicht viel gearbeitet werden, da wir größtenteils das Setup vom 24h Rennen in Wackersdorf benutzen. Lediglich eine kürzere Übersetzung reichen für das Rennen hier in Wittgenborn. Somit können alle vier Fahrer genug Trainieren.“

Samstag: Zeittraining und 7h Rennen

„Das Zeittraining lief für uns nicht so gut, da es regnete. Wir starten vom 24. Platz ins letzte Rennen der Saison. Momentan regnet es und es sieht so aus als würden wir im Regen starten.“

„Ich war an diesem Wochenende 2. Fahrer, da ich mich durch das 24h Stunden Rennen empfohlen habe. Allerdings lief mein erster Stint im Rennen gar nicht gut. Es regnete sehr stark was das Fahren auf der Strecke sehr schwierig machte. Die ersten 15 Minuten waren sehr enttäuschend. Mit abtrocknender Strecke konnte ich mich jede Runde verbessern. In meinem 2. Stint war es dann schon wieder trocken und ich konnte gewohnt gute Leistungen abrufen. Wir beendeten den Samstag auf dem 19. Platz nach 7 Stunden.

Sonntag: 5h Rennen

„Nach einigen Gesprächen nahmen wir einige Taktikänderungen durch. Geplant war, dass ich den letzten Stint fahren sollte. Da sich in einem befreundetem Team ein Fahrer stark verletzt hatte war in diesem Team die Fahrernot groß. Nach Absprache mit meinem Teamchef regelten wir die Sache so, dass ich statt bei WDW-Racing in der #15 (dort bin ich Stammfahrer) bei Euroracing in der #24 2 Stunden, statt der geplanten halben letzten Stunde fahren sollte. Dadurch habe ich mich bei Euroracing ebenfalls durch gelobte Leistungen für einen Fahrerplatz empfohlen, während mein Team auf dem 14. Platz im Gesamt (37 Teams) und den 4. Platz in der Klasse (12 Teams) in Ziel bringen konnte.

Somit ging eine lange Rennsaison mit einem Podiumplatz in der Trophy-Klasse und zwei Renneinsätzen am Wochenende zu Ende.

 

Auf diesem Wege möchte ich mich bei allen Unterstützern und Sponsoren für diese lehrhafte und erfolgreiche Saison bedanken.
Für nächstes Jahr sind Einsätze in der Rundstrecken-Challenge auf der Nüburgring Nordschleife in einem BMW Tourenwagen geplant.

Bis zum nächsten Jahr!
Florian Boehnisch“


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SAISONHIGHLIGHT

Das 24-Stunden Rennen in Wackersdorf in der Deutschen-Rennkart-Langstreckenserie (GTC) war das Highlight der Saison 2014!

Seit Donnerstag war F.Boehnisch an der Strecke. Mittwoch in der Nacht angekommen ging es Donnerstag vormittag auch schon los mit den Einstellfahrten. Da derjenige, der sonst das Setup macht, nicht da war war Florian zusammen mit Sebastian für das Setup verantwortlich. Immerwieder konnten die beiden sich verbessern und unterboten gegenzeitig ihre Rundenzeiten. Dieser „Kampf“ führte dazu, dass man ein sehr gutes Setup für das Rennen finden konnte. Donnerstag und Freitag wurde das Kart optimal eingestellt, was sich im Qualifying am Samstag schon erkennbar machte: 14. Platz im Gesamt und 5. in der Klasse! Gute Ausgangslage für das Rennen, welches am gleichen Tag begann.

F.Boehnisch saß im Rennen zum ersten Mal um 20 Uhr im Kart. „Ich hab meinem Teamchef Uwe gesagt, dass ich gerne im dunklen fahre. Deshalb fahre ich jetzt von 20.00-22.00 Uhr und meinen 2. Stint um 4.00-6.00 Uhr morgens!“

Nach seinem ersten Stint sagte er: „Fantastisch! Das Kart liegt echt super, wenn das so weiter geht kommen wir sehr weit nach vorne. Ich konnte sogar den 4. im Gesamt überholen (#87 MSC Scuderia Kempten)! Kurz ausruhen und um 4 geht’s weiter!“

In der Nacht gab es leider einen Motorschaden, welcher das Team WDW-Racing zurückwarf. „Es kamen Flammen aus dem Auspuff, welche nicht mehr normal sind. Deshalb haben wir uns entschieden den Motor zu wechseln.“

Da der neue Motor nicht abgestimmt war, hatte er nicht die Leistung vom vorigen. „Auf den Graden fahren uns alle davon! Alles was wir auf der Strecke an Zeit gut machen verlieren wir direkt wieder auf der Graden. That’s racing. Allerdings war es total verrückt um 3 Uhr aufzustehen und um 4 Uhr nachts/morgens ein Rennen zu fahren. Hat mega Spaß gemacht!“, so Florian nach seinem 2.Stint.

Am Ende sprang für das Team WDW-Racing „nur“ der 24. Platz von 35 Teams raus.


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 Weihnachtsfeier endet mit 1. Platz

Bad Honnef Um sich im neuen Team zu integrieren nahm F.Boehnisch an der Weihnachtsfeier des Aesthetic Racing Teams teil. „Der Wettergott war heute ganz sicher nicht auf unserer Seite, aber unsere gute Stimmung haben wir uns davon nicht verderben lassen“, so Teamchef und Fahrer Dr.Dr.Stein Tveten. In der Tat mag das nasskalte Wetter zwar absolut eifeltypisch und damit authentisch für ein auf der Nordschleife des Nürburgrings aktives Rennsportteam Aesthetic Racing an seinem Stammsitz, dem Steinsbüscher Hof, veranstaltete, ein voller Erfolg.

Das Team präsentierte seinen motorsportinteressierten Gästen einen Überblick über die gesamte Fahrzegflotte: neben einem Rennkart, die zwei BMW 325i, einen BMW M3 GT von Tuner Schirmer, ein getunter BMW 325i, einen neuen Porsche 911 4S und der eine Höchstgeschwindigkeit von 311km/h erreichende Wiesmann MF5 GT Roadster, mit dem der Gewinner der GT-Challenge eine Runde über die Nordschleife fahren darf.

Auf der virtuellen GP Strecke des Nürburgrings wurde dann der schnellste virtuelle Rennfahrer gesucht. Im Finale standen allerdings trotz ausreichend Konkurrenz nur die Rennfahrer des Teams und Neuling F.Boehnisch. Für die Gewinner des Rennens war ursprünglich eine Beifahrt auf den Autos geplant, so wandelte Stein Tveten den Preis spontan um: Statt sich fahren zu lassen, dürfen die drei jungen Gewinner sich selbst als Rennfahrer auf der Strecke aller Strecken, der Nordschleife des Nürburgrings, in einem der Rennfahrzeuge versuchen!

 

Die lokale Zeitung HZW berichtet: „Nicht auszuschließen, dass wir den einen oder zwei der Gewinner nächste Saison als regulären Fahrer sehen werden!“

 

Der Sieger des Turniers war F.Boehnisch!
Ich bin hier her gekommen um alle kennenzulernen und jetzt geh ich mit einem 1.Platz-Pokal nach Hause und darf nächstes Jahr eine Runde im Wiesmann drehen!

Zeitungsartikel Aesthetic Racing Weihnachtsfeier


datum-6-10-2013

F.Boehnisch beendet Saison mit Teambestzeit

Wittgenborn Zum letzten Rennen der Saison 2013 ging es für F.Boehnisch mit DK-Kartshop zum GTC 12 Stunden Rennen in Wittgenborn. Mit den 21PS Karts konnte sich im Freien Training bei Sonnenschein jeder Fahrer optimal auf die Strecke einstellen, denn schon am folgenden Tag kam die Spannung zurück.

Der Samstag startete mit Regen und die schnelle Strecke in Wittgenborn wurde sehr rutschig.
F.Boehnisch musste nach 3 Runden in die Box: „Das Visier hat beschlagen und dazu kommt noch der Regen – man sieht gar nichts.
Mithilfe eines Antibeschlagmittels konnte der Helm noch rennbereit gemacht werden.

Im Qualifying kam eine ernüchternde Nachricht: Totalschaden an der #86, in der auch F.Boehnisch starten sollte. Ergebnis des Qualifyings war dann der vorletzte Platz und ein krummes Chassis.
Zwischen Qualifying und Rennbeginn wurde dann ein Ersatzkart eingesetzt, welches allerdings vom Training am Vortag auch in einem Unfall verwickelt war und somit auch beschädigt war.
Das Ersatzkart wurde schnellstens rennbereit gemacht und los ging das letzte Rennen der Saison 2013.

Da das Chassis des Karts ebenfalls, aber geringfügiger, krumm war, konnten die Zeiten der Spitze keinesfalls mitgegangen werden.

Von P37 gestartet kämpfte sich das Team DK-kartshop mit der Nummer 86 durch den strömenden Regen Platz für Platz weiter nach vorne.
Als F.Boehnisch für seinen 1. Stint im Regen ins Kart stieg regnete es nach wie vor sehr stark.
F.Boehnisch beendete seinen 1. Stint im Regen allerdings fast fehlerfrei: „Bei so einem Regen ist es schwer den richtigen Grip zu finden. Da kann es schon mal sein, dass man die Strecke verlässt.
Sein Teamchef zeigt sich nach seinem ersten Stint positiv: „Mehr ist einfach nicht drin für uns. Dafür hat sich Florian aber gut nach vorne gearbeitet.“

 

Gegen 12 Uhr, nach 3 Stunden im Rennen hörte es dann auf zu Regnen.
Dadurch wurde die Ideallinie trockener und die Rundenzeiten schneller.
Einige Zeit später machte sich F.Boehnisch bereit für seinen letzten Stint: „Das Warten auf den Einsatz ist schlimm.“  F.Boehnisch kam allerdings sehr schnell in seinen Rhythmus und konnte schnell die Zeiten der anderen mitgehen und überholen. Dadurch kam das Team gut nach vorne. 
Nach einer Stunde Fahrzeit kam F.Boehnisch zurück in die Box und wurde empfangen mit: „Du bist unser schnellster!“, „Zeitweise warst du schnellster auf der Strecke!“.
Auch Teamchef Dennis war begeistert von der Leistung seines Fahrers: „Die anderen haben schon geguckt, wie kann das sein? Was hat der für Reifen drauf?
Ein überraschter F.Boehnisch dazu: „Es hat wirklich sehr Spaß gemacht. Endlich konnte man wieder die Großen ärgern.“

Das Team kam durch einen Auspuffschaden und einer kaputten Schraube an der Lenkradbefestigung nur noch als 31. ins Ziel.

 

F.Boehnisch fasst zusammen: „Mit einem krummen Chassis konnten wir im Trockenen richtig gut mithalten und unser Kart lief bis kurz vor Schluss echt gut. Schade, dass wir noch diesen Schaden hatten, sonst wäre endlich wieder ein gutes Resultat herausgekommen. 

Allerdings ein schönes Rennen zum Ende der Saison 2013.“

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datum-21-9-2013

Youngster F.Boehnisch testet für Belgische Meisterschaft

 

Eindhoven Youngster Florian Boehnisch testete bereits mit dem 31 PS starken Iame X30 Kart für die nächste Saison in der Belgischen Meisterschaft BEKC. Ein Start als Neuling in der starken Belgischen Meisterschaft wird für das Team BSMkartsport und Fahrer Florian Boehnisch eine Herauforderung sein.

Youngster F.Boehnisch musste sich an die für ihn unbekannte Strecke ersteinmal gewöhnen:
„Die Strecke ist sehr schnell aber wellig und rutschig.“
Das Training musste nach einer Kollision mit Beteiligung von drei Fahrern unterbrochen werden, da
einer der Fahrer schwerere Verletzungen erlitt und ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Nach Wiederbeginn des Freien Trainings konnten noch einige Runden gefahren werden aus denen analysiert werden konnte, dass die Zeiten regelmäßig aber noch unter dem Durchschnitt der BEKC-Fahrer liegt, weshalb noch einiges an Training auf F.Boehnisch zukommen wird.

„Potential ist da, aber es gibt noch viel zu lernen“, so Teamchef Benjamin Stiegelbauer zum Test in Eindhoven.


beanspruchte-muskeln-beim-kartfahren Verletzung im Training: Saisonaus für F.Boehnisch?


Kempen
F.Boehnisch verletzte sich im Training so stark, dass der Rest der Saison gefährdet ist.

„Ich konnte meinen Arm nicht mehr heben und es schmerzte fürchterlich.“, so F.Boehnisch.

Im Schulterbereich liegt die Verletzung vor, welche laut der Aussage seines Arztes eine Folge von zu viel ungewohnter Belastung sein.

F.Boehnisch verrät, dass er sein Training erst vor kurzem umgestellt hatte um sich besser auf die Kräfte speziell beim Kart einstellen zu können. Dieses Training beinhaltet eine Menge Ausdauertraining in mehreren Intervallen mit verschiedenen Belastungen.

F.Boehnisch: „Wir müssen jetzt erst einmal eine längere Pause machen. Mehr können wir nicht sagen.“